Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dresdens Shorttrackerin Bianca Walter: Der Knoten ist geplatzt
Sportbuzzer Sport Regional Dresdens Shorttrackerin Bianca Walter: Der Knoten ist geplatzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:00 26.12.2016
Bianca Walter (hier eine Archivaufnahme) hatte in Gangneung allen Grund zum Jubeln – Platz sechs war für die Dresdnerin ein tolles Resultat. Quelle: imago/Camera 4
Anzeige
Dresden

Shorttrackerin Bianca Walter hat sich schon vor dem Fest selbst beschenkt. Mit dem sechsten Platz über 1000 m beim Weltcup im koreanischen Gangneung hat die Dresdnerin nicht nur für ein dickes Achtungszeichen gesorgt, sondern sich erstmals in dieser Saison für die harte Trainingsarbeit belohnt. „Ich war schon einmal Sechste über 1000 m vor vier oder fünf Jahren. Aber diesmal war es noch etwas anders, denn ich habe erstmals die Rennen auch mitbestimmen können. Nachdem am Tag zuvor Felix Spiegl schon Neunter geworden war, kamen dann viele andere Läufer und Trainer und haben uns Anerkennung gezollt. Ich denke, so selbstbewusst, wie ich in diesen Rennen gelaufen bin, war ich noch nie“, erklärt die 26-Jährige.

Sie hofft, dass der Knoten damit geplatzt ist. Im Sommer hat sie so hart wie nie zuvor trainiert, ihre Runden auf dem Eis vor allem mit den Männern gedreht. „Es hat einfach seine Zeit gebraucht, bis auch das Ergebnis stimmt. Waren die ersten drei Weltcups noch eine Katastrophe, so hat diesmal alles gut gepasst. Da spielen viele technische und taktische Dinge eine Rolle, und in Korea habe ich schon vieles richtig gemacht“, so Walter, die noch schmunzelnd hinzufügt: „Wir haben endlich gezeigt, dass wir keine Schlusslichter sind.“ Dabei mussten die deutschen Athleten kurzfristig auf ihren Bundestrainer Miroslav Boyadshiev verzichten, der wegen Krankheit die Reise nicht antreten konnte. Für ihn sprang der Dresdner Daniel Zetzsche ein, der bis zur letzten Saison selbst noch als Läufer unterwegs war.

Natürlich geht das Training auch für Bianca Walter über Weihnachten weiter. „Wir trainieren am Heiligabend und dann auch am zweiten Feiertag wieder“, erzählt die Dresdnerin. Denn im neuen Jahr stehen die nächsten Aufgaben vor der Tür. Anfang Januar finden in Oberstdorf die Deutschen Meisterschaften statt, vom 13. bis 15. Januar steigen dann die Europameisterschaften in Turin und vom 3. bis 5. Februar folgt der Heim-Weltcup in der Energieverbund-Arena.

Für dieses Event mit einem Weltklasse-Starterfeld läuft der Vorverkauf bereits auf Hochtouren. „Der Dresdner Weltcup genießt international einen sehr guten Ruf. Auch bei der anstehenden Auflage werden wieder alle Top-Athleten erwartet, denn es geht um wichtige Weltranglistenpunkte, um sich eine optimale Ausgangsposition für die Olympiaqualifikation im kommenden Jahr zu schaffen“, sagt OK-Chef Christoph Zepernick und fügt hinzu: „Im letzten Jahr konnten wir einen neuen Rekord mit insgesamt über 6000 Zuschauern aufstellen. Diesen wollen wir natürlich erneut anpeilen.“

Tickets zum Preis von 15 Euro (Erwachsene) bzw. 8 Euro (Ermäßigte) sind für die beiden Finaltage Samstag und Sonntag an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.shorttrack-events.de erhältlich. Neben den bekannten Tickets stehen auch Familienkarten für 2 Erwachsene und 1 Kind zum Preis von 30 Euro im Angebot.

Von Astrid Hofmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Für die DSC-Volleyballerinnen fällt das Weihnachtsfest wie gewohnt recht kurz aus. Nach dem Vormittagstraining am Freitag ging es in die kurze Pause. Die tschechischen Nationalspielerinnen Lucie Smutna, Eva Hodanova und Barbora Purchartova düsten ebenso in die Heimat wie die Holländerin Myrthe Schoot.

25.12.2016

Nach tödlichen Schüssen in einem Wiesbadener Kiosk hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Der 25-Jährige sei am Freitagabend vor seiner Wohnung in Wiesbaden festgenommen worden.

24.12.2016

Es hat wieder nicht gereicht. Die Dresdner Eislöwen konnten sich kein vorfristiges Geschenk unter den weihnachtlichen Gabentisch legen. Das Team von Trainer Bill Stewart unterlag bei Spitzenreiter Bietigheim Steelers trotz zweimaliger Führung am Ende mit 3:4 (2:0, 0:2, 1:2).

24.12.2016
Anzeige