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Sport Regional Dresdens Cloud&Heat-Volleyballer starten gegen den Meister in die neue Saison
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17:42 09.09.2015
Trainer Zoran Nikolic muss vor allem Konstanz in die Leistungen seines Teams bringen. Quelle: soccerfoto
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"Wir werden kein Spiel, auch nicht gegen den Titelverteidiger, von vornherein abschreiben", betont Nikolic, wenngleich dem Serben schon klar ist, dass es für seine junge neuformierte Mannschaft schwer werden wird, eine Überraschung zu schaffen.

Nach der zurückliegenden "Katastrophen-Saison" wollen die Elbestädter vor allem verloren gegangene Sympathien bei Zuschauern und Sponsoren zurückgewinnen. "Unser Ziel ist es, mit attraktivem und kämpferischem Volleyball zu begeistern. Wir haben keine Sterne in unserem Aufgebot, sondern unsere Stärke sehen wir in einer geschlosse- nen Mannschaft", erläutert, der 49-Jährige, der mit seinen Schützlingen eine harte und intensive Vorbereitung hinter sich hat.

"Wir haben rund 20 Testspiele absolviert und dabei große Schritte in Richtung Bundesliga-Niveau gemacht. Gerade zuletzt beim Turnier in Novi Sad haben wir uns mit starken Gegnern gemessen. Die Jungs konnten phasenweise sehr gut mitspielen, aber es war noch nicht möglich, das Niveau konstant so hoch zu halten", schätzt Nikolic ein, der allerdings auch mit Personalsorgen zu kämpfen hatte. So konnte Zuspieler wegen einer Mandelentzündung nur zuschauen und fehlte auch in dieser Woche beim Training. Der 24-Jährige wird in diesem Jahr die Dresdner als Kapitän aufs Feld führen, tritt damit die Nachfolge von Angreifer Eric Grosche an. "Die Entscheidung haben wir alle gemeinsam getroffen, vor allem aber haben sich die Spieler für ihn ausgesprochen", sagt der Coach, der hofft, dass Rost bis zum Saisonstart wieder fit ist.

An diesem Wochenende bekommen seine Schützlinge das letzte Mal zwei zusammenhängende Tage frei. "Das wird so schnell nicht wieder vorkommen, denn der Spielplan ist sehr dicht gedrängt. Da geht es dann Schlag auf Schlag", meint Zoran Nikolic, der sich mit seinem Team das Erreichen der Playoffs auf die Fahnen geschrieben hat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.10.2014

Astrid Hofmann

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