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Sport Regional Dresden in Sachsen weiter Nummer eins
Sportbuzzer Sport Regional Dresden in Sachsen weiter Nummer eins
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18:02 06.10.2018
Tennisspieler aus Elbflorenz spielten eine starke Saison (Symbolbild). Quelle: dpa
Dresden

Vergangenes Wochenende wurde in Leipzig mit den Sächsischen Landesmeisterschaften im Doppel und Mixed der Schlussstrich unter die Freiluft-Tennissaison 2018 gezogen. Den letzten Titel holten im Mixed mit Mandy Müller (Bad Weißer Hirsch) und Andreas Petermann (SV Dresden-Mitte) zwei Dresdner. Sie setzten damit den Schlusspunkt unter eine Saison, in der die Dresdner Tennis-Asse erneut bewiesen, dass sie unbestritten die Nummer eins in Sachsens Tennis sind.

So holte bei den Herren Mark Tanz (Blau-Weiß Blasewitz) auch in diesem Sommer alle wichtigen Titel, die in Sachsens Tennis vergeben wurden. Der 31-Jährige wurde in Leipzig erneut Landesmeister im Einzel und erkämpfte auf seiner Heimanlage im Waldpark auch den Titel eines Ostdeutschen Meisters. Beim Nachwuchs machte vor allem Clara-Marie Schön (Blasewitz) auch weit über Sachsens Landesgrenzen hinaus auf sich aufmerksam. Das zwölfjährige Eigengewächs erkämpfte beim Nationalen Deutschen Jüngstenturnier in Detmold, an dem in vier Altersklassen über 700 Talente aus ganz Deutschland um die Titel kämpften, in der Altersklasse U 12, Bronze. Sie bekam danach vom Tschechen Tomas Jiricka, dem langjährigen Blasewitzer Cheftrainer viel Lob: „Clara zählt schon seit einigen Jahren beständig zu den besten deutschen Nachwuchsspielerinnen. Allein diese Konstanz ist schon sehr bemerkenswert, aber sie entwickelt sich auch ständig kontinuierlich weiter.“

Ausreichend Vorbilder findet sie im eigenem Verein. Denn die Damen von Blau-Weiß sind die einzige Tennis-Mannschaft aus den neuen Bundesländern, die in der 2. Bundesliga spielt. Dort belegte das Team in der Gruppe Süd den zweiten Platz hinter dem TC Bad Vilbel. In der Dresdner Mannschaft spielen international erfolgreiche Profi-Spielerinnen. Tereza Smitkova war in diesem Jahr im Hauptfeld von Wimbledon vertreten. Die Tschechin hatte es beim traditionsreichsten Turnier der Welt vor vier Jahren sogar bis ins Achtelfinale geschafft und erreichte in der Weltrangliste den 57. Platz. Auch die Rumänin Alexandra Cadantu zählte zu den Top 100 der Welt und brachte es als beste Platzierung auf die Nummer 59. Die Tschechin Miriam Kolodziejova hat in ihrer Karriere sogar schon zwei Grand-Slam-Titel erkämpft. Wenn auch „nur“ bei den Junioren im Doppel, wo sie mit ihrer tschechischen Landsfrau Marketa Vondrousova die Australian Open in Melbourne sowie die French Open in Paris gewann und in Wimbledon bis ins Halbfinale kam. Kommende Saison verstärken sich die Blasewitzerinnen noch mit der Russin Varvara Flink, die jüngst die Leipzig Open gewann.

Zu den größten Erfolgen des Dresdner Tennis in diesem Jahr zählt auch, dass die Blasewitzer Herren Meister in der Ostliga wurden und den Aufstieg in die Regionalliga Ost (3. Liga) schafften. Damit gibt es im kommenden Sommer auch bei den Herren wieder höherklassiges Tennis im Waldpark zu sehen. In der Ostliga ist Dresden trotz des Abstiegs der Damen von Bad Weißer Hirsch weiter vertreten. Denn bei den Damen hat die Blasewitzer Reserve den Aufstieg geschafft. Auch für die Herren vom SV Dresden-Mitte besteht trotz der 4:5-Niederlage im Aufstiegsfinale gegen den Berliner SV 92 noch berechtigte Hoffnung auf den Wiederaufstieg in die Ostliga.

Von Rolf Becker

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