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Sport Regional Dresden Titans ziehen in Rostock ins Play-off-Viertelfinale ein
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans ziehen in Rostock ins Play-off-Viertelfinale ein
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13:36 05.04.2016
Andrew Jones setzt in der Rostocker Stadthalle zum Korbwurf an. Quelle: Rene Warning

 Für die Dresden Titans hat sich die weite Reise nach Rostock gelohnt: Die Mannschaft von Trainer Steven Clauss ging am Sonntagabend bei den Seawolves entschlossen zu Werke und setzte sich im dritten und entscheidenden Achtelfinal-Spiel knapp mit 92:90 (46:39) durch. Vor mehr als 2000 Zuschauern in der Rostocker Stadthalle bekamen die Sachsen den Spielmacher der Hausherren dank engagierter Verteidigung gut in den Griff und nahmen Matthew Hunter so über weite Strecken aus dem Spiel. Daneben überzeugten die Gäste im Angriff mit einer tollen Dreier-Quote: 53 Prozent der Versuche fanden in den ersten Vierteln den Weg ins Ziel. Zur Halbzeit monierte Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald jedoch die mäßige Zweier-Quote (41 Prozent): „Im Angriff gibt es noch Luft nach oben, wir müssen aber vor allem weiter stabil verteidigen.“

Zur Pause führten die Sachsen deutlich und sie bauten ihren Vorsprung im dritten Viertel sogar bis auf 67:51 aus, doch dann ließen sie die Mecklenburger noch einmal herankommen. Einfache Fehler machten die Dresdner aber erneut durch erfolgreiche Dreier-Würfe wett. Daniel Krause versenkte einen davon zum 77:66, als die Rostocker gerade noch einmal Morgenluft witterten. Selbst Kapitän Philipp Lieser, anfangs schnell mit drei Fouls belastet, kämpfte sich immer besser in die Partie. Dennoch wurde es dann noch einmal eng, denn Hunter kam nun zu oft zu Punkten und hielt sein Team so auf Tuchfühlung.

Die Dresdner wurden jetzt zunehmend nervös, Daniel Krause vergab im letzten Abschnitt zwei Freiwürfe und auch Randal Holt traf nicht mehr wie erhofft. So verkürzte Rostock auf 82:85 und 84:85, als den Dresdnern die Luft auszugehen drohte. Ein Freiwurf von André Murillo führte dann zum 85:85-Ausgleich, ehe Holt ein sensationeller Dreier gelang. Walter Simon erzwang seinerseits zwei Freiwürfe und verwandelte sie zum 90:85. Max Jentzsch gelang dann das 92:85 – und die Mitspieler rissen die Arme hoch. Die Entscheidung war das noch nicht, bis in die letzten Sekunden blieb es spannend. Als dann Rostock noch einmal einen Dreier-Versuch starten konnte, hielten alle in der Halle den Atem an, doch der Ball verfehlte sein Ziel – und die Dresdner durften jubeln. Walter Simon sagte erleichtert: „Jetzt können wir feiern – zweite Runde, das ist das, was wir uns vorgenommen hatten.“

Von Jochen Leimert

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