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Sport Regional Dresden Titans wollen sich zum Heimauftakt gegen Essen steigern
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans wollen sich zum Heimauftakt gegen Essen steigern
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18:30 27.09.2018
Jörn Müller, Bryan Nießen, Janek Schmidkunz und Nenad Josipovic (v.l.n.r.) fiebern dem Heimauftakt entgegen. Quelle: Jochen Leimert
Dresden

Nach der knappen 61:63-Niederlage zum Auftakt beim Aufsteiger in Münster ist der Ehrgeiz der Dresden Titans noch gewachsen, beim ersten Heimspiel (Sonntag, 16 Uhr) den ersten Saisonsieg einzufahren. Gegen das Team von ETB Wohnbau Essen muss sich die Mannschaft von Trainer Nenad Josipovic aber steigern, denn in Münster offenbarten die Dresdner Korbjäger noch einige Reserven. Aufbauspieler Bryan Nießen, neben Janek Schmidkunz einer von zwei Kapitänen bei den „Titanen“, ärgerte sich: „Wir haben einfach nicht den besten Wurftag gehabt, auch das Reboundverhalten war nicht gut.“ Der Thüringer, der mit den Titans ins sechste Jahr geht, gab sich aber zuversichtlich, dass die Truppe gegen Essen bessere Ergebnisse in diesen Statistiken erreicht: „Unser Team hat eine gute Reaktion im Training gezeigt, an den Schwächen gearbeitet.“

Trainer Josipovic hält trotz der Niederlage in Westfalen, die ihn immer noch ärgert, viel von seiner jungen Mannschaft, deren Durchschnittsalter nun 22,8 Jahre beträgt: „Ich finde, die Mannschaft ist besser als im letzten Jahr. Ich habe keine Hypochonder – alle sind bereit, zu 100 Prozent zu trainieren.“ Man arbeite mehr zusammen, der Teamgeist sei stärker ausgeprägt. Zudem verfüge die Mannschaft jetzt auf einigen Positionen über größere und flexiblere Spieler. Der Kroate war mit den Transfers sehr zufrieden: „Was wir in unserem Rahmen verpflichten konnten, ist das Maximum.“ Auf ein Saisonziel wollte sich der Coach aber noch nicht festlegen. Dazu müsse man die ersten Spiele noch abwarten. Ein Ansatz, den auch Geschäftsführer Jörn Müller teilt.

Müller erwartet am Sonntag vom Team eine spürbare Leistungssteigerung, nachdem „die Mannschaft gegen Münster noch nicht in der Lage gewesen sei, das aufs Parkett zu bringen, was sie wirklich kann.“ Müller weiter: „Am Sonntag möchten wir den Fans und Anhängern unser wahres Gesicht zeigen und das ,Biest‘ in uns rauslassen.“ Janek Schmidkunz weiß, dass die Aufgabe gegen Essen nicht leicht wird: „Ich glaube, dass es ein Team mit Erfahrung ist – definitiv ein Gegner, den man nicht leicht nehmen darf, sondern gegen den man voll da sein und physisch agieren muss.“

Small Forward Sebastian Heck wird in dieser Woche noch einmal pausieren. Nach seiner Kreuzband-OP kann er aber schon wieder voll mittrainieren und soll nächste Woche sein Comeback geben. „Mir kommt es so vor, als wäre er nie weg gewesen“, freut sich sein Mitspieler Bryan Nießen. Er und der Rest der Mannschaft hoffen am Sonntag auf eine gut gefüllte Margon-Arena, denn die Titans wollen ihren Zuschauerschnitt gegenüber der vergangenen Pro-B-Saison deutlich steigern: von 1500 Fans je Spiel auf 2000. Wie sich das anlässt, wird man am Sonntag sehen. Ein Sieg wäre mit Blick auf die weiteren Spiele natürlich die beste Werbung in eigener Sache.

Von Jochen Leimert

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