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Sport Regional Dresden Titans verpflichten einen neuen Center
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17:31 09.09.2015
Vergangene Saison spielte Jaroslav Tyrna (am Ball) noch für den USC Leipzig. Nun hat er in Dresden angeheuert. Quelle: Christian Modla

Doch nach dem bitteren 84:90 im Ruhrpott sah sich die Führung des Tabellenletzten der 2. Basketball-Bundesliga Pro B zum sofortigen Handeln gezwungen.

Dank finanzieller Unterstützung eines auf eigenen Wunsch nicht genannt sein wollenden Mäzens konnte der Verein einen Tag vor dem heutigen Sachsenderby gegen die Uni-Riesen aus Leipzig (19.30 Uhr, Margon-Arena) einen neuen Center präsentieren. Mit Jaroslav Tyrna heuerte ausgerechnet ein ehemaliger Leipziger in Dresden an.

Der 2,08 Meter große Tscheche, der im Januar 2013 aus Usti nad Labem in die Messestadt gewechselt und mit den Uni-Riesen aus der Pro A abgestiegen war, soll heute gegen seinen Ex-Klub mitwirken. "Er ist schon bei uns, hat mit der Mannschaft trainiert, aber bei der Spielgenehmigung hängt es noch an einer Formalie", informierte Thümmrich gestern Abend. Eine Stunde später konnte Manager Gert Küchler erleichtert vermelden: "Die Freigabe ist da."

Küchler und der gesamte Vorstand sind sehr froh, dass Trainer Thomas Krzywinski nun noch einen Wunschspieler erhielt. Tyrna bekam zunächst einen Try-Out-Vertrag bis zum Jahresende, doch der 27-Jährige kann auf Weiterbeschäftigung danach hoffen. Küchler freute sich beim Sponsoren-Abend vergangene Woche über mündliche Zusagen von Gönnern des Vereins und sagte: "Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Tagen daraus auch weitere Verträge zustande kommen, so dass wir Jaroslavs Vertrag, wenn sportlich alles passt, auch bis Saisonende verlängern können."

Von Tyrnas Erfahrung erhofft sich der Tabellenletzte mehr Konstanz unter dem Korb. Eigentlich wollte Tyrna in diesen Tagen auf dem sonnigen Gran Canaria in Spaniens dritter Liga spielen, doch der im Sommer aus Leipzig dorthin gewechselte Spieler blieb nicht lange, weil Zusagen seines letzten Arbeitgebers nicht eingehalten wurden.

Zum heutigen Sparkassen-Gameday wünschen sich die Titans eine Kulisse im vierstelligen Bereich. Die Mannschaft kann die Hilfe von den Rängen auch gut gebrauchen. Inhaber der Sparkassen-Card zahlen übrigens heute statt neun nur sechs Euro pro Karte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.11.2014

Jochen Leimert

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