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Sport Regional Dresden Titans verpassen Ausgleich in letzter Sekunde
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans verpassen Ausgleich in letzter Sekunde
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20:40 09.09.2015

Erneut wog der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Andrew Jones zu schwer.

Immerhin war Alexander Heide wieder dabei. Dem Power Forward gelang eine gute Partie und er konnte acht Punkte zum Ergebnis beisteuern, bis er mit dem fünften Foul vom Feld musste. Die Frankfurter boten derweil unter den Augen von Bundestrainer Frank Menz fünf Bundesliga-Spieler auf und hatten in Kevin Bright den überragenden Akteur der Partie in ihren Reihen. Der Angreifer aus Vanderbilt (USA) machte allein 27 Punkte.

Dennoch war das Spiel lange offen, keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen. Mehr als sieben Punkte zog kein Team davon. Bei Halbzeit führten die Dresdner noch mit einem Punkt und sie hätten mit etwas Glück auch nicht verloren, wenn sie in den letzten 30 Sekunden zwei Wurfchancen genutzt hätten. Erst vergab Georg Dölle beim Stand von 75:73 eine Zweier-Gelegenheit zum Ausgleich, Frankfurt bekam den Rebound und zwei Freiwürfe, von denen einer saß. Als Damon Smith mit einem Dreier-Versuch noch das 76:76 anvisierte, verfehlte der Dresdner sein Ziel. Dennoch war der Sommer-Neuzugang aus Kopenhagen einer der besten Titans, denn seine 18 Punkte und 15 Rebounds konnten sich wahrhaft sehen lassen.

Dresdens Trainer Thomas Krzywinski bilanzierte "eine gute Leistung gegen ein starkes Frankfurter Team". Der Coach lobte seine durch den Ausfall von Jones erneut entscheidend geschwächte Mannschaft für ihren Kampfgeist: "Wir haben mit viel Einsatz gespielt, aber aufgrund der schlechteren Trefferquote und vieler Ballverluste ein knappes Spiel verloren." Trotz der Niederlage blieben die Dresdner aber Tabellenzweiter, die Verfolger aus Leipzig (53:78 in Langen) patzten ebenfalls. Spitzenreiter Hanau (108:105 in Baunach) feierte dagegen einen Auswärtssieg.

Punktbeste Dresdner Werfer: Smith 18, Lieser 16, Dölle 14, v. d. Wippel 11.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.02.2014

Jochen Leimert

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