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Sport Regional Dresden Titans verlieren nach Verlängerung gegen Favorit Rhöndorf
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans verlieren nach Verlängerung gegen Favorit Rhöndorf
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09:04 09.10.2017
Janek Schmidkunz (M.) von den Titans läuft durch ein Rhöndorfer Spalier aus Kameron Taylor (l.) und Thomas Michel. Quelle: Steffen Manig
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Dresden

Auch im zweiten Anlauf blieben die Dresden Titans am Sonntag in der Margon-Arena sieglos. Gegen den Tabellenführer der Südstaffel der 2. Basketball-Bundesliga, die Dragons Rhöndorf, musste sich das Team von Head-Coach Nenad Josipovic nach Verlängerung geschlagen geben. Nach dem Auswärtssieg in München rutscht Dresden damit wieder ins untere Tabellendrittel. Zudem verletzte sich Guard Travis Thompson am Sprunggelenk und musste vor Ende der Partie im Krankenhaus näher untersucht werden.

Die „Titanen“ präsentierten sich in der Anfangsphase bärenstark. Zwischenzeitlich stand es 15:5. Im zweiten Viertel nahmen sie den Fuß nicht vom Gas, erzielten trotz schlechter Dreier-Trefferquote (8/33) einfache Punkte nach Offensivrebounds. Die Dragons konterten mit einer Ganzfeld-Pressverteidigung. Mit einer 37:28-Führung für Dresden ging es in die Halbzeitpause. Das dritte Viertel gehörte den Gästen, die in der letzten Pause 46:48 vorn lagen. Beim Stand von 63:64 aus Titans-Sicht in Viertel vier und 7,5 Sekunden verbleibender Spielzeit verwandelte Sebastian Heck einen seiner zwei Freiwürfe und forcierte die Verlängerung. In einer dramatischen Schlussphase gelang beiden Teams kein Treffer aus dem Feld, aber Rhöndorf behielt die Oberhand. Die Rheinländer setzten sich mit 73:71 durch und verteidigten so die Tabellenführung.

Josipovic hob nach der Partie vor allem die gegnerische Verteidigung als Faktor hervor: „Gegen Rhöndorfs Zonen-Presse haben wir viele unnötige Ballverluste gehabt. Thompsons Verletzung hat uns natürlich benachteiligt. Trotzdem haben wir Herz gezeigt“, so der Titans-Coach.

Beste Werfer: Dresden: Baues (27 Punkte), Schmidkunz (12), Rhöndorf: Taylor (18), Möller (18), Frankl-Maus (16).

Von Konrad Slavik

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