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Dresden Titans verlieren gegen Iserlohn 73:77

Basketball Dresden Titans verlieren gegen Iserlohn 73:77

Die Dresden Titans wurden am 1. Spieltag der 2. Bundesliga Pro B noch nicht für ihre harte Vorbereitung unter dem neuen Trainer Nenad Josipovic belohnt. Ein schwaches erstes Viertel kostete die Titans vor 1503 Zuschauern in der Margon-Arena beim 73:77 gegen die Kangaroos aus Iserlohn ein besseres Ergebnis.

Dresdens bester Werfer Marc Nagora (r.) sichert den Ball gegen den Iserlohner Donte Nicholas.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Die Dresden Titans sind mit einer knappen Niederlage in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga Pro B gestartet. Vor 1503 Zuschauern in der Margon-Arena verloren die Spieler von Trainer Nenad Josipovic gegen die Iserlohn Kangaroos mit 73:77 (29:49).

Die „Titanen“ begannen gegen die Gäste aus dem Sauerland überaus nervös. Sie zeigten sich von der lautstarken Kulisse und vom Gegner beeindruckt. Letzterer warf zu Anfang einen Dreier nach dem anderen und beendete das erste Viertel mit einer unerwartet deutlichen 31:9-Führung, denn die Gastgeber verteidigten schwach und trafen schlecht.

Konnten die Dresdner das zweite Viertel mit 20:18 gewinnen, so waren sie zur Halbzeit immer noch weit weg von der erhofften Wende. „Was im ersten und zweiten Viertel passiert ist, das war absolut nicht in Ordnung“, ärgerte sich Josipovic und faltete seine Mannschaft in der Kabine dementsprechend zusammen, um sie noch einmal zu motivieren. „Ich habe nicht viel verstanden. Es war Kroatisch, aber es war laut“, sagte Marc Nagora später. Seine Mannschaftskollegen und er begriffen aber, was ihr Trainer von ihnen wollte: nämlich zu kämpfen! Sie kamen mit Herz zurück aufs Feld, verteidigten aggressiver und fanden besser in die Partie. Nach dem dritten Viertel waren die Gäste beim 47:57 wieder in Reichweite.

Im Schlussabschnitt wurde es dann noch einmal ganz eng. Die Gastgeber fighteten und ließen sich vom Publikum tragen. Nagora brachte die Dresdner 44 Sekunden vor Schluss bis auf 73:74 heran. Travis Thompson hatte sogar die Chance, den Siegtreffer zu landen, doch sein Ball sprang auf den Ring. So blieben die Gäste vorn und erhöhten mit drei verwandelten Freiwürfen in den letzten Sekunden noch auf 77:73. Helge Baues warf mit der Schlusssirene noch von der Dreier-Linie auf den Korb, doch der Ball verfehlte sein Ziel.

Baues ärgerte sich nach dem Spiel über die verschlafene Startphase. Er musste allerdings auch anerkennen, dass die Sauerländer exzellentes Zielwasser getrunken hatten: „Es war echt krass, was die getroffen haben. Wir haben gegen sie nicht das richtige Mittel gefunden. Da haben sie uns kalt erwischt.“

Nagora 21 Punkte, Baues/Schmidkunz je 13, Thompson 11.

Von Jochen Leimert

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