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Sport Regional Dresden Titans verlieren Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga Pro B deutlich
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans verlieren Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga Pro B deutlich
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20:37 09.09.2015
Andrew Jones, Philipp Lieser und Trainer Thomas Krzywinski (v.l.) haben an der Pleite gegen Hanau zu knabbern. Quelle: Lutz Hentschel, soccerfoto
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Die erste Heimniederlage der Saison deutete sich bereits früh an, denn an diesem Tag fanden die Gastgeber einfach nicht zu ihrem Spiel. Von Beginn an liefen die "Titanen" einem Rückstand hinterher, lediglich beim 10:10 konnten sie einmal ausgleichen. Ihnen gelangen einfach nicht genug Rebounds und ihre Trefferquoten waren unterirdisch. Hanau verteidigte geschickt und kaufte den mitunter hektisch wirkenden Hausherren schnell den Schneid ab.

"Man hat gleich in den ersten drei Minuten gemerkt, dass wir zu viel machen wollten.Dass wir geguckt haben, dass wir eine besonders schöne Aktion machen, die dann nicht geklappt hat", analysierte Trainer Thomas Krzywinski später. Das Rebound-Duell, das er wie in fast allen anderen Saisonspielen so gern wieder gewinnen wollte, verloren die Titans gegen den bisherigen Tabellenzweiten klar mit 31:41. Auch im Abschluss hatten die Sachsen das Nachsehen, insbesondere bei den Dreier-Versuchen ging kaum etwas - nur drei von 20 Würfen saßen, magere 15 Prozent.

Flügelspieler Georg Dölle war erstaunt, dass überhaupt noch drei Dreier zusammengekommen waren, als er widerwillig auf die Statistik schaute. Er war total frustriert von seinen Werten: "Ich habe heute echt versucht, tief zu rebounden - ich habe es nicht hinbekommen, als hätte mir irgendwie die Kraft gefehlt", so Dölle. Für ihn stand fest: Die Weihnachtspause hat die Titans aus dem Rhythmus gebracht, "das hat man schon im Training gesehen". Außerdem sei die Mannschaft wohl etwas übermotiviert ins Spiel gegangen, habe ihre Klasse unbedingt schnell zeigen wollen: "Wir haben es wohl ein bisschen übertrieben." Ihm stank es gewaltig, "dass wir vor über 1300 Zuschauern so eine Leistung abgeliefert haben".

Auch Aufbauspieler Philipp Lieser ärgerte sich: "Wir haben in der Offensive viele doofe Fehler gemacht, hatten ganz viele Ballverluste." Er zollte den Hanauern fair Respekt: "Sie waren gut vorbereitet, haben bestimmt lange über die Niederlage im Hinspiel nachgedacht."

Dabei hatte das Team von Trainer Ty Shaw die richtigen Schlüsse gezogen und stellte im Rückspiel mit Caleb Walker (28 Punkte) und Anish Sharda (21) auch zwei sichere Werfer. Marco Völler, Sohn von Fußball-Weltmeister Rudi Völler, steuerte 13 Zähler zum Sieg bei, mit dem die "Schwäne" auch den direkten Vergleich gewannen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.01.2014

Jochen Leimert

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