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Sport Regional Dresden Titans vergeben Siegchance in Iserlohn
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans vergeben Siegchance in Iserlohn
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13:57 04.11.2018
Titans-Trainer Nenad Josipovic (r.) bei der Fehleranalyse während einer Auszeit. Quelle: Archiv/Jochen Leimert
Iserlohn

Langsam wird es zur lästigen Gewohnheit. Die Dresden Titans spielen auch gegen die stärksten Teams der Liga größtenteils seriösen und erfolgversprechenden Basketball. Doch in den letzten Minuten und Augenblicken fehlen teilweise Glück, Disziplin und Cleverness. So reichte es am Ende beim 64:69 auch gegen Ligaprimus Iserlohn Kangaroos nicht zum Sieg für Dresdens Basketballer. Dabei mussten die Gastgeber auf ihren besten Punktesammler Lamar Mallory verzichten und gegen die Titans auf ihre Kadertiefe und mannschaftliche Geschlossenheit bauen. Mit Erfolg. Bei Dresden kann Head Coach Nenad Josipovic indes die Rückkehr von Janek Schmidkunz sicher nicht schnell genug herbeisehnen, um endlich auch in den schwierigen und entscheidenden Situationen einen erfahrenen Kapitän an Bord zu wissen.

An Schmidkunz‘ Stelle bekam Vesa Heinonen (7 Punkte, 3 Steals) seine Chance in der Starting Five und eröffnete die Partie mit einem erfolgreichen Dreier für die Titans. Auch der frisch gekürte „Player-of-the-Month“ Brandon Watkins (14 Punkte, 8 Rebounds) erzielte direkt sechs Punkte in den ersten 10 Minuten. Auf Seiten der Gastgeber überzeugten der kroatische Veteran Jozo Brkic (18 Punkte, 7 Rebounds) sowie Malte Schwarz (12 Punkte 3 Assists) in der Abwesenheit von Liga-Topscorer Lamar Mallory. Zum Viertelende führten die Gastgeber deshalb knapp mit 15:13. Danach war es ausgerechnet Kangaroos-Nachwuchstalent Jonas Buss (4 Pkt, 7 Reb), der mit vier schnellen Punkten gänzlich über seine bisherigen Saisonleistungen hinauszuwachsen schien, ehe Dresdens „Youngster“ Daniel Kirchner (11 Pkt, 4 Ast) mit fünf schnellen Punkten nach seiner Einwechslung antwortete. Auch „Titan“ Robert Kujundzic (9 Pkt) glänzte in dieser Phase von der Bank kommend und erzielte gemeinsam mit Kirchner starke 17 Zähler vor dem Pausenpfiff. Luka Kamber (6 Pkt, 7 Reb) besorgte mit einem Korbleger in letzter Sekunde sogar den knappen 37:36-Vorsprung für die Titans zur Halbzeit.

Zu Beginn des dritten Durchgangs waren für die „Elberiesen“ erneut Heinonen und Watkins zuverlässige Punktelieferanten. Bei Iserlohn besorgte in diesem Abschnitt neben Brkic vor allem Scharfschütze Nikita Khartchenkov (13 Pkt, 7 Reb) das „Scoring“. Die Führung wechselte ab Mitte des dritten Viertels nun regelmäßig. Kujundzic bescherte den Gästen schließlich den 51:49-Vorteil vor Beginn der finalen Spielperiode. In selbiger gewann Iserlohn über einen wichtigen 5:2-Lauf früh Oberwasser. Doch der von seiner Krankheit genesene Sebastian Heck meldete sich per Dreier sieben Minuten vor Abpfiff zurück und bescherte den „Titanen“ die erneute Führung. Die 2,11 Meter lange Centerkante Brkic ließ in Korbnähe jedoch nie ab und hielt die „Beuteltiere“ weiter im Spiel. Auch Helge Baues (8 Pkt, 5 Reb) konnte erfolgreich von jenseits der 6,75 Meter-Linie netzen, bevor es ihm Ruben Dahmen (10 Pkt) auf Seiten Iserlohns gleichtat. In der letzten Spielminute war es dann Khartchenkov, der per Tip-In und an der Linie seine Farben mit drei Zählern in Front brachte. Dresden hatte nach Timeout von Cheftrainer Josipovic zwar noch die Chance auf den Ausgleich. Doch die Gäste verloren im Anschluss den Ball und nach den folgenden Freiwürfen auch die Partie mit 64:69.

Nach der zweiten sehr knappen Niederlage in Folge ist die Stimmung selbstverständlich gedrückt. Auch Titans-Geschäftsführer hadert mit der vergebenen Siegchance: „Bis eine Minute vor Schluss habe ich wirklich an den Sieg geglaubt. Leider konnten wir es wieder nicht erfolgreich zu Ende spielen. Aber Coach Josipovic wird die Mannschaft wieder aufrichten und motivieren, dessen bin ich mir sicher. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken und möglichst die kommende Heimaufgabe erfolgreich bewältigen.“

Beste Dresdner Werfer: Watkins 14 Punkte, Kirchner 11, Kujundzic 9.

Von Konrad Slavik

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