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Sport Regional Dresden Titans unterliegen in Sandersdorf
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans unterliegen in Sandersdorf
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13:30 07.10.2018
Titans-Trainer Nenad Josipovic (r.) bei der Fehleranalyse während einer Auszeit. Quelle: Jochen Leimert
Sandersdorf

Zum dritten Spieltag der 2. Basketball Bundesliga Pro B ist es den Dresden Titans nicht gelungen, auch auswärts zu punkten. Nach dem überzeugenden Heimerfolg vergangenen Sonntag gegen Essen wurden beim 63:76 gegen die BSW Sixers wieder Schwächen aus dem Auftaktspiel gegen Münster offenbar. Vor allem offensiv präsentierten sich die Titans mit nur 63 erzielten Punkten zu harmlos. Defensiv verlor die Mannschaft von Head Coach Nenad Josipovic in der zweiten Hälfte zudem den Faden. Positiv war jedoch das erfolgreiche Comeback von Sebastian Heck, der sich nach mehr als siebenmonatiger Verletzungspause bereits für 16 Minuten Spielzeit empfehlen konnte.

Zu Beginn wirkte das Spiel der „Titanen“ ohne ihren Kapitän und Spielmacher Janek Schmidkunz (trotz Rückenproblemen als Zuschauer mitgereist) teils zerfahren, doch eine athletische Verteidigungsreihe um Brandon Watkins (16 Pkt, 6 Blk) und Arne Wendler (6 Pkt, 4 Ast, 2 Stl) ließ den Gastgebern der BSW kaum Luft zum Atmen. Zwei aufeinanderfolgende Dreier von Dresdens Robert Kujundzic (17 Pkt, 5 Reb) brachten die Gäste zwischenzeitlich sogar mit 11 Zählern in Führung. Doch kurz vor der Sirene konnte Sixers-Guard Ferdinand Zylka (16 Pkt, 4 3er) noch auf 12:19 aus Sicht der Gastgeber verkürzen. Im zweiten Viertel ging dann für die Titans nichts mehr von außen. Punkte wurden nur noch von der Freiwurflinie oder am Brett durch Watkins und Helge Baues (8 Pkt, 8 Reb) erzielt. Angeführt von ihrem Leitwolf Luka Petkovic (7 Pkt) kämpften sich die Sixers immer näher heran. Und erneut konnte Zylka mit dem „Buzzer“ auf 27:31 zur Halbzeit verkürzen.

Aus den Kabinen stürmten dann eher die Gastgeber, deren amerikanischer Importspieler Terrence Williams (16 Pkt, 5 Reb) zusammen mit dem Litauer Eimantas Stankevicius (15 Pkt, 5 Reb) übernahm und der BSW in der 23. Minute mit 39:38 die erste Führung des Spiels bescherte. Auf Seiten Dresdens überzeugte in dieser Phase Watkins offensiv. Nach sechs Führungswechseln gingen die Sixers dennoch mit einem hauchdünnen 51:49-Vorsprung ins letzte Viertel. Die ersten vier Minuten des finalen Spielabschnitts vermochten die Gäste dann überhaupt nicht zu punkten. Sixers-BBL-Talent Benedikt Turudic (8 Pkt, 5 Reb) schenkte indes gleich mehrfach ein. Die Titans waren zudem früh in den Teamfouls und fanden keinen Zugriff mehr auf die Partie. Als dann auch noch Zylka erneut per Dreier punktete war die Messe wenige Minuten vor Abpfiff gelesen. Die Sixers gewannen verdient mit 76:63, auch wenn das Spiel lange Zeit knapper war, als der Endstand vermuten lässt.

So zeigte sich der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller nach Spielende sichtlich enttäuscht: „Wir hatten definitiv die Chance, dieses Spiel zu gewinnen. Umso ärgerlicher ist es, die Partie in der entscheidenden Phase aus der Hand zu geben. Daran wird die Mannschaft natürlich in der kommenden Trainingswoche arbeiten und wir werden unsere Lehren für das kommende Heimspiel gegen Oldenburg ziehen.“ Die Titans haben jetzt acht Tage Zeit, die Niederlage zu analysieren, abzuhaken und den Fokus auf die kommende Aufgabe in der Margon-Arena zu lenken.

Von Konrad Slavik

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