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Dresden Titans unterliegen in Rhöndorf 74:91

Basketball Dresden Titans unterliegen in Rhöndorf 74:91

Die Dresdner Korbjäger haben sich in der Fremde nicht mit Ruhm bekleckert. Die Spieler von Trainer Nenad Josipovic verloren am Sonnabend bei den Dragons in Rhöndorf deutlich. Das Team wirkte etwas müde und offenbarte zu viele Schwächen – so blieb am Ende nur zu konstatieren: außer Spesen nix gewesen!

Titans-Trainer Nenad Josipovic bei der Ansprache an seine Spieler. Links: Co-Trainer Dainius Pleta.

Quelle: Steffen Manig

rhöndorf. Es war der 17. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga Pro B und die Dresden Titans wollten nach dem Heimsieg gegen Bayern endlich auch auswärts wieder punkten. Doch der Tabellenzweite aus Rhöndorf erwies sich am Samstagabend als zu starker Gegner. Die „Elberiesen“ belasteten sich direkt zu Beginn mit einem hohen Rückstand. Zwischenzeitlich konnte dieser dank einer beachtlichen Aufholjagd zwar fast egalisiert werden. Aber letztlich erwies sich die Hypothek als zu hoch und die Dragons beendeten ihren Auftritt so eindrucksvoll, wie sie ihn begonnen hatten.

Denn dank ihres Starspielers Kameron Taylor (22 Punkte, 14 Rebounds, 12 Assists), der gleich die ersten acht Punkte Rhöndorfs verbuchte, starteten die Gastgeber dominant in die Partie. Die Gäste wirkten dagegen zu Beginn müde und einfach langsamer, als die Dragons. Viele einfache Fastbreak-Punkte für die Nordrheiner waren die Folge. Mit einem deutlichen 12:25-Rückstand ging es deshalb aus Sicht der Dresdner in die Viertelpause. Titans-Kapitän Janek Schmidkunz (17 Punkte, 6 Assists) übernahm dann gezielt Verantwortung und versuchte durch sein Scoring die Gäste wieder ins Spiel zu bringen. Als dann tatsächlich, bei noch vier Minuten verbleibender Spielzeit Willie Mangum (28 Punkte) förmlich heiß lief, sowie satte 10 Punkte in Serie erzielte, kamen die „Titanen“ wieder in Schlagdistanz. Davon ließen sich die Dragons indes nicht beirren, starteten, angeführt von Taylor und Thomas Michel (17 Punkte, 5 Vorlagen), einen 13:3-Run und beendeten die Halbzeit mit einer komfortablen 46:33-Führung.

In den ersten Minuten des dritten Viertels konnten die Rhöndorfer ihren Vorsprung sogar noch ausbauen, ehe die Titans mit einem 15:6-Lauf Dragons-Trainer Thomas Adelt zum Timeout zwangen. Vor allem Titan Helge Baues (13 Zähler, 2 Blocks) fand in dieser Phase zunehmend besser in die Begegnung. Schmidkunz und Mangum blieben zudem produktiv in der Offensive. So konnten die Gäste vor dem finalen Spielabschnitt sukzessive ihren Rückstand verringern und lagen nur noch mit 60:64 zurück. Die Gastgeber eröffneten dann die letzten 10 Minuten mit einem 9:2-Run. Titans-Head Coach Nenad Josipovic nahm konsequenterweise die Auszeit. Im Anschluss gelang es den Dragons jedoch durch gute Ballbewegung (31 Assists als Team) und weitere Dreier die Führung stetig zu erhöhen. Die vorherigen Aufholjagden hatten die Gäste mittlerweile zu viel Kraft gekostet, als das sie sich davon nochmals hätten erholen können. Rhöndorf gewann letztlich hochverdient mit 91:74.

„Wir haben einfach viel zu viele Punkte im Umschaltspiel abgegeben, schlecht verteidigt, an Beiden Enden des Feldes schlecht gereboundet“, so Dresdens Topscorer Mangum nach der Partie. „Aber wir haben Kampfgeist während der Aufholjagd gezeigt. Wir haben immer wieder versucht, den Rückstand aus dem ersten Viertel aufzuholen, zurückzukommen.“ Trotzdem fehlte Titans-Geschäftsführer Jörn Müller „die mannschaftliche Geschlossenheit“, was auch das ungleichmäßige Vorlagenverhältnis (13 Dresdner Korbvorlagen gegenüber 31 auf Seiten der Dragons) bestätigt. „Zudem war unsere Dreierquote schlechter als zuletzt, sodass wir am Ende verdient verlieren. Nichtsdestotrotz heißt es „Mund abputzen“, um nächsten Sonntag unseren Fans gegen Coburg wieder ein anderes Gesicht zu zeigen“, meint Müller mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben.

Beste Werfer der Titans: Mangum (28 Punkte), Schmidkunz (17), Baues (13)

Von Konrad Slavik

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