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Sport Regional Dresden Titans trennen sich von Topscorer Brandon Watkins
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans trennen sich von Topscorer Brandon Watkins
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20:10 05.12.2018
Brandon Watkins schaute gegen Bochum noch zu, jetzt ist er ganz weg. Quelle: Foto: AS
Dresden

Schon beim 78:75-Heimsieg über Bochum staunten am Sonntag viele Titans-Fans, dass Center Brandon Watkins nur auf der Tribüne saß. Der 2,06 Meter große Topscorer der Dresdner Korbjäger leide an einem Magen-Darm-Infekt, hieß es damals knapp auf Nachfrage bei Geschäftsführer Jörn Müller. Mehr wollte der Manager nicht dazu sagen, das Thema war ihm sichtlich unangenehm. Doch nun ist klar: Watkins wird nie mehr für die „Titanen“ spielen, sein Vertrag wurde eine Woche nach der Trennung von Trainer Nenad Josipovic aufgelöst.

Offenbar fühlte sich Watkins in den letzten Tagen doch nicht mehr so wohl in Dresden, wie er noch vergangene Woche gegenüber den DNN vorgab. Da wirkte er nach außen hin recht zufrieden, wenngleich er sich sportlich mehr von den Titans versprochen hatte. Der Verein gab private Probleme und Heimweh als Gründe für die Trennung von Watkins an. „Persönliche und familiäre Schwierigkeiten machten eine weitere professionelle Zusammenarbeit unmöglich, sodass wir uns entschieden haben, den Vertrag im beiderseitigen Einvernehmen zu beenden“, teilte Manager Müller mit. Er fuhr den Mann aus Georgia am Mittwoch in aller Frühe persönlich nach Prag, von wo der 23 Jahre alte US-Amerikaner in Richtung Atlanta flog. Watkins folgte damit dem zweifelhaften Vorbild seines Landsmannes Travis Thompson, der vergangenes Jahr mitten in der Saison das Weite gesucht hatte.

Müller muss nun neben einem neuen Cheftrainer auch einen neuen Center suchen. Die frei gewordene Position soll möglichst schnell neu besetzt werden, erklärte Müller auf DNN-Nachfrage. Derzeit hat aber die Suche nach einem neuen Coach Priorität. Die Gespräche mit potenziellen Kandidaten nähren derzeit Müllers Hoffnung, noch bis zum Ende der Woche eine Lösung zu finden. Klar ist aber, dass Interimstrainer René Naumann die Mannschaft noch ein weiteres Mal betreuen darf. Er steht nun auch beim kommenden Auswärtsspiel am Sonntag in Wedel an der Seitenlinie. Der Basketball-Verband Sachsen stimmte bereits zu, dass der sonst als Regionaltrainer tätige Naumann noch einmal das Coaching übernehmen darf.

Von Jochen Leimert

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