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Sport Regional Dresden Titans starten in Münster in die Saison
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans starten in Münster in die Saison
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22:55 21.09.2018
Das Titans-Team 2018/19, hi. Reihe v. l.: Arne Wendler, Bryan Nießen, Robert Kujundzic, Helge Baues, Sebastian Heck, Camillo Thieme, Brandon Watkins; vorn v. l.: Luka Kamber, Nils Niendorf, Janek Schmidkunz, Daniel Kirchner, Vesa Heinonen. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Nun ist die Vorbereitung auch für die Titans vorbei, es wird ernst für das Team von Trainer Nenad Josipovic – mit einem Auswärtsspiel beim Aufsteiger WWU Baskets starten die Dresdner Korbjäger an diesem Sonnabend um 19.30 Uhr in die neue Spielzeit der 2. Basketball-Bundesliga Pro B. Vieles hat sich im Team verändert: Die Hälfte der Spieler ist neu, der Altersdurchschnitt der Truppe spürbar gesunken, aber das Mannschaftsklima bestens.

Der alte und neue Kapitän Janek Schmidkunz geht mit Zuversicht in die Saison: „Wir haben gut gearbeitet, eine junge Truppe beisammen, die sich prima versteht. Nach der enttäuschenden Saison im letzten Jahr wollen wir es besser machen und freuen uns, dass es losgeht.“ Der Berliner hat das Gefühl, „dass Feuer in der Mannschaft brennt“. Viele der neuen Spieler stünden noch am Anfang ihrer Karriere, seien hungrig auf den Erfolg. „Die Motivation im Team ist anders als im letzten Jahr, da hatten wir mehr gestandene Spieler, die schon länger im Basketball-Zirkus dabei sind“, so Schmidkunz.

Gut gefällt dem Spielführer auch, dass jetzt mehr variable Spieler im Team stehen – „gerade zwischen den Positionen zwei und vier haben wir jetzt Leute, die auch eine gewisse Größe mitbringen, die wir letztes Jahr nicht hatten“. Obwohl einige Spieler noch sehr jung seien, hätten alle schon ein, zwei Jahre in der Liga gespielt, „deshalb muss man keinen als Rookie bezeichnen“. Sprachprobleme gebe es kaum, so Schmidkunz. Der neue Kroate Robert Kujundzic spreche zwar kein Deutsch, aber gutes Englisch, das im Basketball die Umgangssprache ist. Auch der neue Finne Vesa Heinonen habe da kein Problem, der aus Rhöndorf gekommene US-Amerikaner Brandon Watkins – mit 2,07 Metern der Längste im Team – sowieso nicht. Da Watkins auch schon ein Jahr in Deutschland ist, finde er sich gut zurecht.

Über den ersten Gegner aus Münster weiß Janek Schmidkunz wenig: „Sie haben noch nie höher als in der Regionalliga gespielt. Da haben wir kaum Material, um uns auf den Gegner vorzubereiten. Man kann die Kaderliste durchgehen, schauen, wen man schon einmal irgendwo gesehen hat, aber letztlich sollte es immer unser Ziel sein, uns auf uns selbst zu konzentrieren und unsere Stärken auszunutzen.“ Gelingt das in Münster und im Rest der Hauptrunde der Staffel Nord, dann sollten die Play-offs für die Dresdner allemal drin sein.

Von Jochen Leimert

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