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Dresden Titans schlagen Würzburger Reserve

Basketball Dresden Titans schlagen Würzburger Reserve

In der 2. Basketball-Bundesliga Pro B haben die Männer von Trainer Nenad Josipovic vor heimischer Kulisse gegen die Reserve von Bundesligist TG s.Oliver Würzburg mit 61:55 gewonnen. In der Margon-Arena dominierten die Gastgeber die Partie über drei Viertel und gaben damit der Mannschaft von Dresdens Ex-Trainer Liam Flynn das Nachsehen.

Dresdens Steven Bennett lässt den Würzburger Philipp Hadenfeldt stehen und stürmt unter das Brett.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Nach der Auswärtsniederlage am vergangenen Mittwoch in Frankfurt konnten die Dresden Titans ihren Aufwärtstrend vor heimischen Publikum in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B bestätigen. Drei defensiv überzeugende Viertel reichten gegen ein junges Farmteam der TG s.Oliver Würzburg, um zu Hause einen 61:55-Sieg zu feiern und wieder auf Rang sieben zu klettern.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es zunächst beiden Teams, kontinuierlich zu punkten. Die Einwechslung Steven Bennetts (9 Punkte, zwei Steals) auf Dresdner Seite befeuerte dann jedoch die Angriffsbemühungen der Titans, die sich in der Folge auf 18:11 absetzen konnten. Die Verteidigung der Hausherren wurde im zweiten Viertel stetig aggressiver und junge Würzburger Talente wirkten häufig überfordert. Insbesondere Malick Fall (6 Punkte, 7 Rebounds) spielte in der „Defense“ sensationell gegen das Deutsche Riesentalent Leon Kratzer (10 Punkte, 4 Rebounds) und nahm den BBL-Jungprofi fast gänzlich aus der Partie. Die „Titanen“ münzten indes ihre Ballgewinne in viele einfache Punkte im Schnellangriff um und zogen so weiter davon. Zwei schnelle Dreier der Gäste verkürzten vor der Halbzeitpause dann aber noch die Führung der „Elberiesen“ auf 36:24.

Wie zu erwarten kam die TG fokussierter aus der Kabine, um das Spiel eventuell noch zu drehen. Trainer Liam Flynn hatte seine Mannen gegen sein Ex-Team noch einmal heiß gemacht. Auf jeden erzielten Punkt der Würzburger hatte Dresden jedoch die passende Scoring-Antwort. Vor allem Helge Baues knüpfte nahtlos an seine herausragende individuelle offensive Leistung aus dem Frankfurt-Spiel an. Insgesamt 14 Zähler steuerte er bei. Auf Seiten der Gäste fanden zumindest Kratzer und Dejan Kovacevic langsam ins Spiel und versuchten ihre Mannschaft in Schlagdistanz zu bringen. Dennoch vergrößerten die Titans vor dem finalen Spielabschnitt ihre Führung auf 51:38.

Im vierten Viertel gelang es den Gästen dann, durch acht schnelle Punkte den Rückstand zu verkürzen. Es dauerte ganze fünf Minuten, bis Dresdens Travis Thompson (8 Punkte, 5 Rebounds) den Scoring-Run der Würzburger durchbrechen konnte. Nichtsdestotrotz glich die TG zwischenzeitlich sogar aus, ehe Titans-Kapitän Janek Schmidkunz (13 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists) mit einem Dreier zwei Minuten vor Ultimo die Führung wieder zurückholte. Mit mehreren Freiwürfen machte Schmidkunz dann kurz vor dem Schlusspfiff alles klar und bescherte den 1200 Fans in der Margon-Arena den zweiten Heimsieg in Folge.

Titans-Trainer Nenad Josipovic bilanzierte: „Wenn du so aggressiv verteidigst wie wir, kostet es viel Kraft. Mit Kratzer hatten die Würzburger zudem eine große Verstärkung im Kader. Dass wir im letzten Viertel gegen die Zonen-Defense dann nichts mehr treffen ist unglücklich. Dennoch haben wir gewonnen.“

Baues 14 Punkte, Schmidkunz 13, Bennett 9.

Von Konrad Slavik

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