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Sport Regional Dresden Titans ringen Aufsteiger Coburg nieder
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10:23 29.01.2018
Dresdens Helge Baues (r.) attackiert den Ex-Dresdner Max von der Wippel, .Maiick Fall schaut von hinten zu.  Quelle: Foto: Steffen Manig
Dresden

Es war wieder einmal spannend bis zur Schlusssirene – und am Ende jubelten die Gastgeber ausgelassen, denn die Dresden Titans besiegten den BBC Coburg am Sonntag vor 1912 Zuschauern in der Margon-Arena knapp mit 73:71. Damit sicherten sich die „Titanen“ zwei wichtige Punkte im Kampf um die Play-offs, der Aufsteiger aus Franken muss weiter um den Klassenerhalt bangen.

Die mit dem langjährigen Dresdner Center Max von der Wippel angetreten Coburger lieferten den Hausherren einen harten Kampf, denn sie führten nach zwei Vierteln mit 42:37 und gingen auch mit einer 62:60-Führung in das letzte Viertel. Doch mit einer Energieleistung und den aufgeputschten Fans im Rücken drehten die Spieler von Trainer Nenad Josipovic die Partie noch um. Titans-Kapitän Janek Schmidkunz behielt die Nerven, als ihn Christopher Wolf beim Stand von 71:71 foulte: Eiskalt brachte Schmidkunz beide Freiwürfe zum 73:71 im Korb unter. Nur 3,9 Sekunden waren da noch zu spielen, die Coburgs Jordan Burris noch zu einem Dreier nutzen wollte. Er konnte den Ball aber nicht mehr einlochen. Schmidkunz atmete hinterher tief durch: „Es war ganz wichtig, dass wir Coburg nach einem schlechten Start noch so einen Fight geliefert haben. Die Zuschauer haben uns dabei sehr gepusht.“

Helge Baues war ebenfalls erleichtert, dass „wir nicht aufgeben haben, obwohl es wie immer ein Up and Down war“. Er lobte Marc Nagora, der die Aufgaben des gesperrten Sebastian Heck übernommen hatte: „Marc hat einen super Job gemacht heute und Sebastian gut vertreten, aber wenn Sebastian wieder dabei ist, können wir noch besser spielen.“ Baues genoss das harte, aber faire Duell gegen seinen Ex-Kameraden von der Wippel: „Das war schon nett, man kennt ihn ja. Und Max hat richtig gut gespielt hier, er wusste, wo die Körbe hängen.“

Der Neu-Coburger, der erst zwöf Punkte erzielt hatte und später noch einige Autogramme und Selfies geben musste, war natürlich nicht zufrieden: „Es war extrem bitter, dass es am Ende so gelaufen ist. Es waren beide Teams auf Augenhöhe, keine Mannschaft besser. Dass das Spiel mit so einem Pfiff im letzten Angriff durch den Schiedsrichter entschieden wird, darüber lässt sich streiten. Ich hätte es besser gefunden, hätte man das auf dem Spielfeld geklärt.“ Das Spiel fand er „sehr physisch, sehr nickelig“. Der Sieg sei für Dresden wichtig gewesen, „wir hängen leider weiter unten drin“.

Sebastian Heck hätte auch gern gegen ihn gespielt, „denn Max ist ein guter Freund und man spielt immer gern gegen alte Kollegen“. Von der Wippel sei einer der Topscorer gewesen – „ich war froh, dass er am Ende nicht noch mehr Punkte gemacht hat“, sagte der nur in Zivil anwesende Small Forwald erleichtert.

Beste Dresdner Werfer: Schmidkunz und Nagora je 18 Punkte, Hall und Mangum je 11, Baues 6.

Von Jochen Leimert

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