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Sport Regional Dresden Titans reisen zum Spitzenreiter
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16:17 02.11.2018
Von Helge Baues (l.) hängt in Iserlohn wieder vieles ab. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Letzte Woche verloren die Dresden Titans ihr Heimspiel noch denkbar knapp in der Schlusssekunde gegen den Tabellenzweiten aus Wedel. Diese Woche müssen Dresdens Drittliga-Basketballer gleich beim nächsten Favoriten ran, diesmal auswärts bei den Iserlohn Kangaroos. Der Tabellenführer verlor von sechs Spielen nur eines. Und jenes erst vergangene Woche in Verlängerung gegen den Tabellenvierten aus Bochum. Die Titans müssen bei dieser schweren Aufgabe leider erneut auf Kapitän Janek Schmidkunz verzichten, der noch Rückenprobleme hat. Auf Seiten der Kangaroos wird viel davon abhängen, ob Liga-Topscorer Lamar Mallory nach einem disqualifizierendem Foul in Bochum wieder spielberechtigt ist.

Denn Mallory spielte mit 42 Punkten nicht nur gegen Bochum überragend. Der 27-jährige US-Amerikaner erzielte in den ersten sechs Partien starke 23,2 Punkte und 9 Rebounds im Schnitt. Zudem geht er durchschnittlich 8,5-mal an die Freiwurflinie und ist von seinen hilflosen Gegenspielern oft nur per Foul zu stoppen. Doch auch der 31-jährige Veteran Nikita Khartchenkov agiert im System von Trainer Dragan Torbica mehr als solide. Der Forward sorgt im Schnitt für 19 Zähler pro Partie, drückt in jeder Begegnung 7,3-mal von der Dreierlinie ab und verwandelt „Curry-esque“ 47,7 Prozent davon.

Solch ein „Shooter“ würde auch den „Elberiesen“ gut zu Gesicht stehen. Mit nur 28,8 Prozent Dreierquote sind die Titans die einzige Mannschaft der Pro B Nord, die unter 30 Prozent von außen trifft und natürlich Ligaschlusslicht. Lediglich Helge Baues (40 Prozent) und Bryan Nießen (43,8 Prozent) treffen überdurchschnittlich gut von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Solange sich dieser Umstand nicht ändert, wird es gegen jede Mannschaft schwer.

Das weiß auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller: „Iserlohn geht wie schon Wedel als Favorit in die Partie. Man wird abwarten müssen, wie lange die Liga Mallory nach seiner Disqualifikation in Bochum sperrt. Aber auch ohne ihren Topscorer ist Iserlohn ein außerordentlich starker Gegner.“

Von Konrad Slavik

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