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Dresden Titans reisen nach Rhöndorf

Basketball Dresden Titans reisen nach Rhöndorf

Eine lange Auswärtsfahrt liegt vor den Dresden Titans, denn sie müssen am Sonnabend um 19 Uhr bei den Dragons in Rhöndorf ran. Dort gilt es für die Männer von Trainer Nenad Josipovic vor allem, die beiden spielstärksten Dragons – Kameron Taylor und Viktor Frankl-Maus – auszuschalten. Eine schwere Aufgabe für Dresdens Korbjäger.

Helge Baues (r.) und die Dresden Titans müssen sich am Sonnabend in Rhöndorf beweisen.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Vergangenen Freitag durften Anhänger und Fans der Titans einen überzeugenden Heimsieg gegen die zweite Garde des FC Bayern bejubeln. Dieses Wochenende sind die Dresdner jedoch wieder auswärts gefragt. Und im fernen Rhöndorf wird es für die Mannschaft von Head Coach Nenad Josipovic extrem schwer werden, einen Sieg einzufahren. Nur die Gießener konnten in der Sporthalle am Menzenberg bislang punkten, die restlichen sieben Heimpartien entschieden die Dragons immer für sich. Das Derby in Leverkusen letzte Woche ging für die Westfalen indes verloren. Der aktuell Zweite der Pro-B-Südstaffel wird nach dem knappen Hinspiel-Erfolg gegen die „Titanen“ nun sicher alles daran setzen, seinen Tabellenplatz zu verteidigen und in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Die Mannschaft vom Drachenfels im Siebengebirge konnte sich dabei über den bisherigen Saisonverlauf vor allem auf einen Spieler verlassen: Kameron Taylor! Der 23-jährige US-Amerikaner spielt einfach eine überragende Saison an beiden Enden des Feldes und ist der mit Abstand wichtigste Spieler im Team von Trainer Thomas Adelt. Mit 23,9 Punkten im Schnitt zweitbester Scorer der Liga, liefert Taylor auch als Vorlagengeber (5,3 Assists) und Rebounder (7,6 Reb) extrem starke Zahlen. Und das alles bei einer Quote von 56,2 Prozent aus dem Feld. Überzeugen konnte zudem der deutsche Spielmacher und Kapitän Viktor Frankl-Maus als zweitbester Punktesammler (12,8 Pts) sowie bester Vorbereiter (5,4 Ast) der Dragons. Mit Brandon Watkins wurde über die Winterpause außerdem ein weiterer US-Spieler verpflichtet, der in seinen ersten beiden Partien solide, aber noch unauffällig agierte.

Am zweiten Auftritt von Dresdens Neuzugang Willie Mangums war indes nichts unauffällig. Im Gegenteil: mit 19 Punkten in 23 Minuten avancierte Mangum zum Matchwinner. Ob er daran gegen Rhöndorf anknüpfen kann, wird sich zeigen. Gegnerische „Scoutingreports“ werden seinen Namen jetzt zumindest mit Sicherheit beinhalten. Titans bester Punktesammler Helge Baues hatte im Hinspiel gegen die Dragons mit 27 Punkten einen seiner stärksten Auftritte, foulte dann unglücklicherweise in der engen Schlussphase aus. Auch deshalb sollte er im Rückspiel hochmotiviert auftreten. Der Schlüssel zum möglichen Sieg gegen die Gastgeber liegt dennoch vor allem in der Defensive. „Es gilt, was Leverkusen im letzten Spiel recht gut gelungen ist: Taylor und Frankl-Maus aggressiv zu verteidigen und so beide nicht vollständig wirksam werden zu lassen“, warnt Titans-Geschäftsführer Jörn Müller.

Von Konrad Slavik

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