Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresden Titans reisen nach Coburg

Basketball Dresden Titans reisen nach Coburg

Aufsteiger gegen Absteiger – so lautet die Konstellation am Sonntag in Coburg, wenn die Dresden Titans in der Pro B zu Gast in Oberfranken sind. Beim neuen Team von Ex-Titan Max von der Wippel sind die Dresdner Favorit, denn sie stehen in der Tabelle vor den Coburgern, die zuletzt schwächelten.

Neuzugang Larry Hall (l.) hat sich in den letzten Tagen hoffentlich besser bei den Dresdner Korbjägern einspielen können.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Die Hinrunde der Südstaffel der 2. Basketball-Bundesliga Pro B geht am Wochenende mit dem 11. Spieltag zu Ende. Zurzeit stehen die Titans mit einer Bilanz von fünf Siegen bei fünf Niederlagen auf einem Play-off-Platz. Doch die letzte Heimniederlage gegen Gießen vergrößerte den Abstand zu Platz vier, dem Saisonziel. Beim sonntägigen Duell gegen den Aufsteiger BBC Coburg wäre eine weitere Pleite deshalb suboptimal. Die Coburger wiederum möchten die Klasse unbedingt halten und sind nach zuletzt drei sieglosen Partien sowie dem 10. Tabellenplatz natürlich unzufrieden. Es wird also nicht nur wegen des Wiedersehens mit dem ehemaligen Titan Max von der Wippel ein emotional aufgeladenes Spiel in der HUK-Coburg-Arena zu erwarten sein.

Der 2,06 Meter große Center von der Wippel spielt in Coburg bislang eine solide Rolle, könnte bei größerer Minutenzahl aber sicherlich stärkere Zahlen auflegen. Seine Wurfquoten (47,8 FG%, 84,6 FT%) deuten dies zumindest an. Das lässt sich nicht über die ausländischen Profis des BBC sagen. Neben dem Litauer Eividas Molosciakas laufen mit Jordan Burris, Byron Sanford und Anell Alexis gleich drei US-Amerikaner für die Oberfranken auf. Dabei fällt Alexis dank seines berühmten Vaters Wendell „The Iceman“ (Alba Berlin-Legende) unter die „Local Player-Regelung“, da Anell in seiner Jugend bei TuS Lichterfelde spielte. Mit 13,9 Punkten im Schnitt wusste aus dem Quartett bisher nur Burris als Scorer zu überzeugen, jedoch mit einer unterdurchschnittlichen Feldwurfquote von 35 Prozent. Der wichtigste Spieler im Team von Trainer Simon Bertram ist deshalb der Kapitän Steffen Walde, der mit den Coburgern den steinigen Weg aus der 2. Regionalliga mitgegangen ist und, wie früher bei Baunach, auch in der Pro B als listiger Punktesammler (12 PpS, 45,7 FG%) zu überzeugen weiß.

Bei den Titans ist die Situation offensiv unverändert. Die Mannschaft von Head Coach Nenad Josipovic ist sowohl bei den getroffenen Dreiern (105), als auch bei der Quote aus der Distanz (38,9%) Ligaspitze. Doch wenn der Dreier nicht überragend fällt, wie zuletzt beim Heimspiel gegen Gießen, dann wirken die „Elberiesen“ im Angriff teilweise ideenlos. Dennoch wird die Mannschaft zum Hinrundenabschluss hochmotiviert die Reise zum Aufsteiger antreten. Schließlich hatten Josipovic und sein Team eine weitere Woche Zeit, Neuzugang Larry Hall in die Systeme und Abläufe zu integrieren. Laut Tabellensituation gehen die Titans sogar als leichter Favorit in die Partie.

„Natürlich wird das Spiel alles andere als ein Selbstläufer“, gibt Titans-Geschäftsführer Jörn Müller dennoch zu bedenken. Müller weiter: „Coburg ist ein Team, welches bislang die eigene Erwartungshaltung auch nicht erfüllen konnte. Dass sie aber mit Spitzenteams mithalten können, zeigt die knappe Niederlage am letzten Spieltag gegen Iserlohn [71:73]. Noch dazu wird Max von der Wippel hochmotiviert ins Spiel gegen seine alten Kameraden gehen.“ Die im Titans-Bus mitreisenden Anhänger erwartet also eine spannende Begegnung zum letzten Spieltag der Hinrunde.

Von Konrad Slavik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Regional
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr