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Dresden Titans müssen gegen Coburg ohne Sebastian Heck antreten

Basketball Dresden Titans müssen gegen Coburg ohne Sebastian Heck antreten

Gegen die Franken zählt für die Dresdner Korbjäger am Sonntag (16 Uhr) nur ein Sieg, wollen sie im Kampf um einen Play-off-Platz nicht ins Hintertreffen geraten. Gegen den BBC Coburg fehlt Small Forward Sebastian Heck wegen einer Sperre aus dem Rhöndorf-Spiel. Mit dabei ist indes der Ex-Dresdner Max von der Wippel auf Seiten der Franken.

Sebastian Heck (l.) wird den Dresden Titans am Sonntag gegen den BBC Coburg fehlen, denn er handelte sich in Rhöndorf ein Spiel Sperre ein.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Bei nur noch zwei Punkten Vorsprung auf Rang neun, der das Verpassen der Play-offs bedeuten würde, zählt für die Pro-B-Basketballer der Dresden Titans am Sonntag (16 Uhr. Margon-Arena) gegen Aufsteiger BBC Coburg nur ein Sieg. „Alles andere würde uns in Schwierigkeiten bringen“, unterstrich Geschäftsführer Jörn Müller die Bedeutung des Spiels. Nachdem die Mannschaft vergangene Woche beim 74:91 in Rhöndorf doch etwas müde gewirkt hatte, soll sie die anstehende Partie gegen die Franken keineswegs verschlafen. Dafür hat Trainer Nenad Josipovic frühzeitig gesorgt: „Den Wecker hat er zu Beginn der Woche gestellt, das war ein deutlicher Weckruf – allen in der Mannschaft ist klar, dass das kommende ein ganz wichtiges Spiel ist“, berichtete Müller.

Erschwert wird das Vorhaben, die Coburger mit einer Niederlage zurück auf ihre Burg zu schicken, durch den Ausfall von Sebastian Heck. „Er hat in Rhöndorf ein disqualifizierendes Foul bekommen. Nachdem ich mit der Liga hin- und hergeschrieben und Stellungnahmen ausgetauscht habe, ist aus einer mittelschweren Tätlichkeit ein Spiel Sperre geworden“, bedauerte Müller. Heck hatte seinen Gegenspieler nach dem Foulpfiff mit dem Unterarm weggeschubst und sich damit auch noch 100 Euro Geldstrafe eingehandelt. „Der Gegenspieler hat ihn provoziert, Sebastian hat in dem Moment ein bisschen zu temperamentvoll reagiert. Man kann das pfeifen, muss es aber nicht. Es ist aber gepfiffen worden – jetzt müssen wir damit leben“, erklärte Müller. Er hofft, „dass die Mannschaft jetzt für Sebastian mitkämpfen wird“.

Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag mit Max von der Wippel. Der Center war im Juli 2017 nach fünf Jahren in Elbflorenz nach Coburg gewechselt. Die Dresdner Fans werden ihn sicher freundlich begrüßen, auf dem Spielfeld muss er sich warm anziehen. Müller kündigte an: „Wir werden ihn aggressiv empfangen. Wir dürfen uns aber nicht zu sehr auf Max konzentrieren, sondern müssen gegen die gesamte Coburger Mannschaft gut verteidigen.“ Der ehemalige Dresdner habe noch mehrere starke Mitspieler an seiner Seite, auf die es zu achten gilt. Das Hinspiel gewannen die Titans mit 90:83.

Von Jochen Leimert

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