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Dresden Titans mit einem Bein in den Play-offs

Basketball Dresden Titans mit einem Bein in den Play-offs

Das Erreichen der Aufstiegsrunde war das erklärte Ziel von Pro-A-Absteiger Dresden Titans vor der Saison. Nach dem großen Umbruch hat sich das Team in der Prob B stabilisiert. Mit dem 73:71-Sieg über Coburg ist das erklärte Ziel nun in Reichweite, doch Geschäftsführer Jörn Müller fordert bis zum letzten Spiel volle Konzentration.

Jörn Müller schaut den letzten vier Spielen mit Zuversicht entgegen. Die Play-offs sind jetzt greifbar nah.
 

Quelle: Steffen Manig

Dresden.  Es war ein knappes Ding am vergangenen Sonntag, doch das 73:71 gegen den BBC Coburg hält die Dresden Titans gut im Rennen um einen der acht Play-off-Plätze. Aktuell sind die Korbjäger aus der Margon-Arena mit 18 Punkten Siebenter der Tabelle, sie haben bei vier noch ausstehenden Hauptrunden-Spielen jetzt vier Zähler Vorsprung auf die Play-down-Ränge. Ein kleines Polster, aber noch keine Garantie für das Erreichen der Aufstiegsrunde, wie Geschäftsführer Jörn Müller glaubt: „Ich bin grundsätzlich optimistisch, aber schaue trotzdem bis zum Ende der Saison. Dann werden wir sehen, wo wir einkommen. Ich denke, wir stehen mit einem Bein in den Play-offs, doch das zweite muss auch noch rein.“

Wie wichtig die letzte Partie war, das konnte jeder erahnen, der Müller am Spielfeldrand auf und ab wandern gesehen hatte – angespannt, mitunter die kurzen Haare raufend. Nach der Schlusssirene konnte der neue Geschäftsführer des Drittligisten jedoch aufatmen: „Der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, war riesig. Die Spiele der Konkurrenz sind tags zuvor für uns gelaufen, da war das ein immens wichtiger Sieg. Und es hat mich gefreut, dass er durch eine Teamleistung zustande gekommen ist. Es war kein Einzelkönner, der es heute gerissen hat, sondern wir haben es als Team geschafft. Das macht den Sieg noch viel süßer.“

Ex-Titan Max von der Wippel, der mit den Coburgern eine starke Partie geboten und mit ihnen lange geführt hatte, war zwar traurig über die Niederlage seines neuen Teams, glaubt aber, „dass die Titans sehr gut auf den deutschen Positionen für die Play-offs gerüstet sind. Bei den Importspielern hat man sich sicher mehr erwartet, da sieht man keine Konstanz. Die deutschen Spieler aber tragen das Team und die Mannschaft sollte in Sachen Play-offs jetzt auch durch sein“. Von der Wippel glaubt, dass in der Aufstiegsrunde eine Überraschung möglich ist: „Da werden die Karten neu gemischt. Ich wünsche Dresden, dass es so weit wie möglich nach oben geht.“

Von Jochen Leimert

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