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Sport Regional Dresden Titans loben Boden und Atmosphäre in der Ballsportarena
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12:02 03.12.2018
1437 Zuschauer erlebten das Titans-Spiel gegen Bochum mit. Quelle: Jochen Leimert
Dresden

Alle waren sehr gespannt, wie die Mannschaft die Beurlaubung von Trainer Nenad Josipovic aufnehmen und ihren ersten Auftritt in der Ballsportarena meistern würde, doch nach einem dramatischen Pro-B-Spiel war die Erleichterung bei den Dresden Titans groß. Zum einen ließ sie der 78:75-Sieg gegen die VfL Sparkassen-Stars Bochum Luft in der Tabelle auf Platz sieben klettern, zum anderen wurde das ungewohnte Umfeld von Spielern und Zuschauern sehr gut angenommen. Die Stimmung in der Halle war - abgesehen von der Phase, als die Titans im zweiten Viertel eine 20-Punkte-Führung herschenkten - prächtig. Mit den 1437 Besuchern in der Halle konnten die Veranstalter am 1. Advent auch zufrieden sein.

„Es war definitiv ein sehr gelungenes Event - trotz der Vorkommnisse am Donnerstag”, freute sich Titans-Geschäftsführer Jörn Müller. Dass an diesem Tag eine der beiden neuen Korbanlagen auf den Glasboden gestürzt und das Brett kaputt gegangen war, habe sich nicht als schlechtes Omen erwiesen: “Die Scherben haben in dem Fall Glück gebracht.” Er bedankte sich ausdrücklich beim Personal der Ballsportarena, das sehr kooperativ gehandelt und immens zum Gelingen des Spieltages beigetragen habe. Müller fügte hinzu: “Der Sieg - gerade unter den erschwerten Bedingungen, dass Brandon Watkins nicht spielen konnte - war ein Riesenzeichen von der Mannschaft, dass sie auch gern hier gespielt hat.”

Co-Kapitän Bryan Nießen genoss den Auftritt in der modernen Arena und auf dem ungewohnten Untergrund: “Der Ball hat sich relativ gut angefühlt - nach ein, zwei Minuten auf dem Feld hat man es gar nicht mehr gemerkt, dass er hier etwas anders springt. Man hat sich dran gewöhnt. Also, ich kann nichts Kritisches sagen.” Wenn die Titans öfter von der Margon-Arena an die Magdeburger Straße umziehen würden, “hätte ich nichts dagegen”. Der Aufbauspieler freute sich aber noch mehr, dass die Mannschaft trotz der Josipovic-Entlassung und des Ausfalls von Topscorer Watkins (offiziell Magen-Darm-Infekt) eine tolle Reaktion gezeigt hatte: “Alle waren mit 100 Prozent da. Es war eine richtig gute Teamleistung.”

Ein Sonderlob nach Spielende gab es von Nießen für Matchwinner Luka Kamber, der 26 Punkte zum Sieg beigesteuert hatte. Dessen Leistung sei “absolut beeindruckend” gewesen: “Ich sehe ihn in der Woche, er macht noch mit Abstand die meisten Würfe nach dem Training. Das zahlt sich bei ihm aus. Gestern hat er Geburtstag gehabt, heute hat er ihn gefeiert - mit uns.” Kamber habe die Mannschaft am Ende zum Sieg geführt.

Von Jochen Leimert

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