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Sport Regional Dresden Titans können wieder auf David Sturner zählen
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans können wieder auf David Sturner zählen
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19:59 29.04.2016
David Sturner (r.) kann die Titans wieder unterstützen. Quelle: Foto: Archiv
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Dresden

Gelingt den Dresden Titans im vierten Anlauf endlich der erste Sieg gegen die Fraport Skyliners Juniors? Das ist die große Frage vor dem zweiten Play-off-Halbfinalspiel, das am Sonnabend um 18 Uhr in der Margon-Arena steigt. Nach drei Saison-Niederlagen gegen die Hessen brauchen die Spieler von Trainer Steven Clauss einen Erfolg, wenn sie weiter um den Einzug ins Play-off-Finale der 2. Basketball-Bundesliga spielen wollen. Sie liegen in der Serie „best of three“ mit 0:1 hinten, nachdem das erste Spiel in der Mainmetropole mit 81:94 klar verloren ging.

Es gibt bei den Titans allerdings durchaus Grund zu Optimismus, denn zum einen können sie diesmal auf den Heimvorteil bauen. Zum anderen kehrt mit David Sturner ein Spieler in die Mannschaft zurück, der im ersten Halbfinale schmerzlich vermisst wurde. Der 2,06 Meter große Center, der in den Play-offs mit im Schnitt 17,8 Punkten und neun Rebounds glänzte, ist nach seiner Grippe wieder fit. „Wie wichtig David sein kann, hat er vor allem in der Serie gegen Karlsruhe gezeigt. Wir sind froh, dass wir ihn wieder an Bord haben“, freut sich Clauss. Ob Forward Walter Simon (Knöchelverletzung) eingesetzt werden kann, ist fraglich. Er wird sich vor dem Spiel mit der Truppe aufwärmen, dann wird entschieden, ob er das Wagnis eingeht.

Auf alle Fälle kann Sturner wieder mithelfen, den starken Frankfurter Forward Niklas Kiel zu stoppen. Interessant wird auch sein, wie die Dreier-Spezialisten treffen. Besonders im Fokus stehen da die beiden Guards Travis Thompson und Randal Holt, die im ersten Spiel je 20 Punkte machten. Thompson gelangen in Frankfurt sechs Dreier, seinem Dresdner Landsmann Holt aber nur einer. Dafür sprang Andrew Jones ein, versenkte fünf von elf Versuchen aus der Distanz. Soll es gegen die Hessen zum Sieg reichen, ist ein ähnlich starker Auftritt von ihm vonnöten. Jones’ 22 Punkte zeugen von einer seiner besten Saisonleistungen. Leider konnte ein Großteil der Kameraden da nicht mithalten, viele blieben unter ihren Möglichkeiten.

Reserven müssen die Dresdner außer bei den Drei-Punkte-Würfen und von der Freiwurflinie aber vor allem in der Verteidigung erschließen. Denn ihnen gelangen in Frankfurt gleich zehn Defensiv-Rebounds weniger als den Gastgebern. Dass Sturner ins Team zurückkehrt, macht besonders in dieser Beziehung Hoffnung.

Gespannt darf man sein, wie die Mannschaft der Gäste in Dresden aussehen wird, denn in Bestbesetzung kann sie wohl nicht antreten. Die Flügelspieler Tomas Dimsa und Johannes Richter sowie Guard Max Merz sind mit den Profis unterwegs. Ohne sie dürfte es für die Frankfurter schwer werden, in einer gut gefüllten Margon-Arena vorzeitig den Finaleinzug klarzumachen.

Von Jochen Leimert

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