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20:17 15.10.2017
Steven Bennett (r.) warf fünf Dreier und insgesamt 22 Punkte. Quelle: Foto: Steffen Manig
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Dresden

Es war nicht der Einstand, den sich der neue Geschäftsführer Jörn Müller gewünscht hatte, denn vor nur noch 724 Zuschauern in der Margon-Arena haben die Dresden Titans auch ihr drittes Saison-Heimspiel verloren. Nach einer mäßigen Leistung – insbesondere im dritten Viertel – unterlagen die Dresden Titans den ScanPlus Baskets Elchingen mit 72:75 (36:40). Wieder war es knapp, aber der Sieg der Gäste nicht unverdient, denn sie spielten insgesamt konstanter und waren bei den Rebounds klar besser.

Nach einem engen ersten Viertel (15:17) sah es zu Beginn des zweiten kurz so aus, als könnten sich die Spieler von Trainer Nenad Josipovic einen Vorteil verschaffen. Marc Nagora glich zum 17:17 aus, Sebastian Heck legte einen Dreier zum 20:17 nach, doch absetzen konnten sich die „Titanen“ nicht. Im Gegenteil: Sie ließen die Elchinger besonders über rechts immer wieder zu leichten Punkten kommen, waren nicht konsequent genug in der Verteidigung. Wehrten sie einen Ball unterm eigenen Korb ab oder fingen den Abpraller vom Ring, dann verloren sie die Kugel gleich wieder. 22 Second Chance Points ermöglichten sie dem Gegner im ganzen Spiel.

Nach dem 36:40-Halbzeitstand brach das dritte Viertel an – und das wurde mit 7:17 klar verloren. Es passte nicht viel zusammen in dieser Phase. „Da war die Mannschaft leer, da haben wir dem Gegner gesagt: ,Spiel dich frei, mach’, was du willst!’“, schimpfte Josipovic, dessen Truppe ohne den am Sprunggelenk verletzten Travis Thompson auskommen musste. Erst in der Schlussphase strafften sich die Männer um Kapitän Janek Schmidkunz noch einmal und kamen bis auf 72:73 heran. 6,8 Sekunden waren da noch zu spielen, die Gäste hatten Ballbesitz. Dennoch eroberten die Dresdner die Kugel, Schmidkunz kam zum Wurf, doch der Ball sprang auf den Ring. Ein Foulspiel zog dann zwei Freiwürfe nach sich – Marin Petric nutzte sie zum 75:73-Sieg der Gäste und ließ die sechs bierseligen Elchinger Fans auf der Tribüne jubeln.

Dresdens Präsident Thorsten Hinz ärgerte sich: „Zum dritten Mal haben wir eng verloren, zum dritten Mal hatten wir die Chance, das Spiel zu gewinnen. Das ist schon traurig.“ Froh war er aber über die Verpflichtung Müllers, der sich gegenwärtig einarbeitet und ab dem 1. November den auf eigenen Wunsch zurück nach Gotha wechselnden Peter Krautwald beerbt: „Wir hatten mehrere Kandidaten, aber Jörn war natürlich prädestiniert für den Job. Er ist ein Titan der ersten Stunde, war Kapitän der ersten Mannschaft, hat Herzblut für den Verein und kommt aus der Wirtschaft. Ich glaube, wir haben eine gute Wahl getroffen.“

Bennett 22 Punkte, Baues, Heck je 12, Schmidkunz 11.

Von Jochen Leimert

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