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Dresden Titans im Sachsenderby gegen Chemnitz erneut krasser Außenseiter

Basketball Dresden Titans im Sachsenderby gegen Chemnitz erneut krasser Außenseiter

Am Ende einer verkorksten Saison wartet auf die Korbjäger aus Elbflorenz am Samstagabend (19 Uhr) noch einmal ein ganz harter Brocken in der Margon-Arena. Die Gäste aus Chemnitz haben schon Platz drei sicher und wollen sich vor Beginn der Play-offs ganz sicher nicht beim Schlusslicht in Dresden blamieren. Zudem haben die Titans neue Personalprobleme.

Titans-Kapitän Walter Simon (l.) und seine Rumpftruppe wollen sich noch einmal bestmöglich verkaufen.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Eigentlich wollten die Dresden Titans am Sonnabend (19 Uhr) in der Eishalle mit ihren Fans beim Sachsenderby gegen die Niners aus Chemnitz vor großer Kulisse den Klassenerhalt feiern. Doch die sportliche Krise und der frühzeitig feststehende Abstieg haben den Tabellenletzten veranlasst, zum Saison-Halali lieber in der kleineren Margon-Arena zu bleiben. Auch die 69:103-Hinspielniederlage am 17. Dezember in Chemnitz war nicht gerade Werbung für das einst groß angedachte Spring Break Game. Dass dennoch schon mehr als 1500 Karten für das Derby weggingen, freut Titans-Kapitän Walter Simon umso mehr: „Unfassbar, dass uns die Fans so unterstützen. Das ist schon etwas Besonderes. Ich habe noch nie erlebt und auch nicht erwartet, dass die Leute nach so einer Seuchensaison so positiv bleiben und zu den Spielen kommen.“

Der Power Forward kann den treuen Anhängern zwar keinen Sieg versprechen, aber vollen Einsatz seiner dezimierten Truppe: „Wir werden noch einmal alles raushauen, brauchen uns ja auch nicht für Play-downs zu schonen. Wir wollen den Zuschauern zeigen, dass wir unser Bestes geben und sie so gut unterhalten, damit es für die Chemnitzer kein Heimspiel wird.“ Dass die Niners als Tabellendritter anreisen und nicht zufällig mit einem Heimspiel in die Play-offs starten, das ist Simon allemal bewusst. Schließlich verfolgt der Dresdner, der bis 2015 selbst für die Chemnitzer spielte, noch genau, was beim kommenden Gegner so läuft. „Es sind immer noch ein paar Leute da, mit denen ich zusammengespielt habe. Auch ein paar Leute aus Berlin, mit denen ich dort meine basketballerische Ausbildung genossen habe. Auch sonst arbeiten da Leute, die man noch kennt: zum Beispiel in der Physiotherapie und im Management. Ich freue mich, sie zu treffen.“ In den Play-offs sieht er die Mannschaft nicht chancenlos: „Sie hat in den letzten zwei Jahren Riesenschritte nach vorn gemacht. Es wird zwar schwierig, sich gegen Weißenfels und Crailsheim durchzusetzen, aber in Chemnitz ist es auch immer schwer zu gewinnen.“

Die Niners in Dresden zu schlagen, wird für die Titans aber nicht minder leicht. Erst recht, weil nun auch der Ausfall von Aufbauspieler Ricky Alonzo Price junior droht: „Ich weiß nicht, ob wir mehr als sieben Leute zusammenbekommen. Wenn RJ nicht spielen kann, wird es sehr schwer, im Angriff etwas zu kreieren.“

 

Von Jochen Leimert

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