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Dresden Titans gewinnen in Würzburg 75:68, verlieren aber Sebastian Heck

Basketball Dresden Titans gewinnen in Würzburg 75:68, verlieren aber Sebastian Heck

Die Männer von Trainer Nenad Josipovic haben sich mit dem ersten Auswärtssieg seit November in der 2. Bundesliga Pro B eine noch bessere Ausgangsposition im Kampf um den Einzug in die Play-offs verschafft. Sie mussten aber in Franken auch einen Tiefschlag einstecken: Sebastian Heck verletzte sich und musste die Partie vorzeitig beenden.

Titans-Trainer Nenad Josipovic bei der Ansprache an seine Spieler.

Quelle: Archiv/Steffen Manig

Würzburg/Dresden. Die Dresden Titans sind dem Einzug in die Play-offs der 2. Basketball-Bundesliga Pro B wieder einen großen Schritt nähergekommen. Die Mannschaft von Trainer Nenad Josipovic gewann am Sonntagabend ihre Partie bei der TG s.Oliver Würzburg mit 75:68 (33:36) und feierte somit seit Ende November auch mal wieder einen Auswärtssieg.

Die Gäste von der Elbe starteten in Franken mit Kapitän Janek Schmidkunz, Sebastian Heck, Willie Mangum, Malick Fall und Helge Baues. Heck, der nach seiner Sperre gegen Coburg wieder zur Verfügung stand, brachte seine Mannschaft auch gleich mit einem Dreier in Führung. Die wechselte im ersten Viertel mehrmals, ehe die Heimmannschaft es mit einem knappen 15:14-Vorsprung beendete.

Im zweiten Viertel zogen die Männer von Liam Flynn, der letztes Jahr noch die Dresdner erfolglos in der Pro A betreut hatte, bis auf 20:14 und 26:15 weg, doch Dresden glich zum 30:30 aus und lag bei Halbzeit mit nur drei Punkten im Rückstand. Nach Wiederbeginn eroberten die „Titanen“ beim 46:45 erstmals wieder die Führung, als Baues zwei Freiwürfe versenkte. Würzburg glich noch einmal zum 46:46 aus, doch dann machte Mangum, den alle nur „Magnum“ nennen, fünf Punkte und die Sachsen zogen weg.

Nach dem dritten Viertel war die Führung aber auf 57:55 zusammengeschmolzen. Zu Beginn des letzten Durchgangs glichen die Hausherren auch noch einmal zum 57:57 aus, doch dann glückte Fall ein Korbleger, Baues machte zwei Freiwürfe und einen Dreier rein – und es stand 64:57. Als Marc Nagora noch zwei Dreier nachlegte, war die lange spannende Partie entschieden. Die verwandelten Dreier waren das große Plus der Dresdner, denn ihnen gelangen zehn erfolgreiche Distanzwürfe, der Würzburger Bundesliga-Reserve hingegen nur vier. Besser waren die Dresdner sonst nur bei den Steals, von denen ihnen gleich zwölf glückten.

Überragende Akteure bei den Gästen aus Elbflorenz waren Willie Mangum (22 Punkte), Helge Baues (21) und Marc Nagora, der 18 Zähler beisteuerte. Bei den Würzburgern konnten Dejan Kovacevic mit 17 Punkten, Miles Jackson Cartwright (16) und Garrett Jackson (15) auf sich aufmerksam machen. Das reichte jedoch nicht, um der TG die letzte verbleibende Chance auf die Play-offs zu wahren. Würzburg II bleibt mit 10 Punkten Zehnter, Dresden ist mit nun 20 Zählern Siebenter der Tabelle in der Staffel Süd.

Getrübt wurde der Sonntag durch die Verletzung von Sebastian Heck, der sich kurz vor dem Ende des ersten Viertels notgedrungen aus dem Spiel zurückziehen musste. Über die Schwere seiner Verletzung soll es am Montag genauere Informationen geben.

Von Jochen Leimert

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