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Sport Regional Dresden Titans gegen Itzehoe unter Druck
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Titans gegen Itzehoe unter Druck
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18:28 09.11.2018
Jörn Müller hofft auf die Trendwende. Quelle: Archiv/Steffen Manig
Dresden

Für die Dresden Titans läuft es derzeit in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B nicht nach Wunsch. Umso sehnlicher wünscht sich Geschäftsführer Jörn Müller am Sonntag (16 Uhr, Margon-Arena) gegen die Itzehoe Eagles den dritten Heimsieg.

Frage: Nach drei Niederlagen in Folge zählt am Sonntag nur ein Sieg, oder?

Jörn Müller: „Definitiv. Was anderes darf am Sonntag nicht passieren.“

Die Titans sind Vorletzter. Wie stark drückt das schon auf die Stimmung?

„Jeder innerhalb und außerhalb des Teams hat sich von der Saison etwas anderes versprochen. Daher sind die jetzigen Ergebnisse absolut nicht zufriedenstellend, und wir müssen schauen, wie wir jetzt die Trendwende hinkriegen. Ich war in Iserlohn mit dabei – die Köpfe in der Kabine hingen schon sehr tief. Das müssen wir versuchen zu ändern.“

Eine Ursache für die letzten Ergebnisse ist der Ausfall von Kapitän Janek Schmidkunz. Wie geht es ihm?

„Am Sonntag spielt er noch nicht. Seinen Fehlen ist definitiv einer der Gründe, warum es bei uns nicht so funktioniert. Wir können momentan noch nicht abschätzen, wann er wieder spielen kann. Ich hatte letzte Woche gehofft, dass es für diese Woche reicht, doch jetzt hoffe ich auf das Wochenende, wenn es nach Bernau geht. Bei den Blockaden in seinem Rücken kann man laut Aussage des Arztes keine genaue Ursache feststellen. Es bleibt somit nur abzuwarten, dass sich die Schmerzen bei Janek irgendwann geben. Er war am Donnerstag noch einmal bei einem zweiten MRT, auf den Befund warten wir noch.“

Die Zuschauerzahlen sind auch unter den Erwartungen geblieben. Was tut der Verein, um am 11.11. wankelmütige Fans hinterm Ofen vorzulocken?

„Ich denke, dass wir in den Spielen gegen Essen und Oldenburg attraktiven Basketball geboten haben. Die haben wir ja auch gewonnen. Das Dresdner Publikum – es sind natürlich auch Erfolgsfans dabei – honoriert es schon, wenn wir spektakulär spielen. Ich glaube, dass uns das Wetter jetzt auch ein bisschen mehr in die Karten spielt als an den ersten beiden Heimspieltagen. Am dritten konnte das Wetter nicht als Ausrede gelten. Wir versuchen, am Sonntag kostenfrei Rettungskräfte anzulocken. Und Leute, die kostümiert sind, kommen für fünf Euro vergünstigt rein. Wir hoffen so, ein paar mehr Sportfans auf den Geschmack von Basketball zu bringen. Aber die inflationäre Freikarten-Politik der letzten Jahre wird es – das ist meine Strategie – nicht mehr geben, weil uns das am Ende wirtschaftlich nichts bringt.“

Itzehoe ist ein Team aus dem Mittelfeld. Worauf muss man bei den Norddeutschen besonders achten?

„Itzehoe hat sehr, sehr gute Center-Spieler unter dem Korb, die teilweise auch deutlich schwergewichtiger sind als unsere Jungs Brandon Watkins oder Helge Baues. Das Hauptaugenmerk muss darin liegen, in der Zone entsprechend auszuboxen, um die Gegner nicht so leicht zum Korb kommen zu lassen. Sonst denke ich, dass wir auf den Außenpositionen gleichwertig, wenn nicht besser besetzt sind. Aber unterm Korb kommt es nicht nur auf die Erfahrung, sondern auch auf Masse an.“

Wie sieht denn die Foulstatistik bei den Titans aus? Sind sie etwa zu lieb?

„Nein, da liegen wir im Mittelfeld der Liga, sind weder besonders aggressiv noch besonders lieb. An der einen oder anderen Stelle ist es sicher mal nötig, härter zuzupacken und mal ein Zeichen zu setzen, aber grundsätzlich bin ich mit der Aggressivität und dem Foulverhalten schon zufrieden. An Fouls mangelt es uns nicht. Wir waren eher im letzten Jahr zu lieb. Dieses Jahr ist es eher so, dass die Wurfquote nicht passt und es uns bei den knappen Spielen – wie zuletzt in Iserlohn geschehen – an der Erfahrung von Janek fehlt. Wir haben sehr viele junge Spieler im Team. Die sollen lernen, aber wir hatten gehofft, dass es etwas schneller geht.“

Von Jochen Leimert

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