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Sport Regional Dresden Titans erwarten Crailsheim Merlins
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20:54 17.03.2017
Titans-Kapitän Walter Simon (l.) und seine Mannschaft wollen ihren Fans gegen Crailsheim noch etwas bieten. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Der Abstieg steht fest, aber die Saison ist noch nicht vorbei: Zweimal spielen die Dresden Titans auch noch vor ihren Fans – und beide Male wollen sie sich mit Anstand aus der 2. Basketball-Bundesliga Pro A verabschieden. Das vorletzte Heimspiel der Truppe von Trainer Liam Flynn steigt am Sonntag (16 Uhr) in der Margon-Arena, Gegner sind die Crailsheim Merlins. Die Württemberger sind Tabellenzweiter, liebäugeln noch mit dem Aufstieg in die BBL und wollen gut 100 Fans mit nach Dresden bringen. Nur zwei Siege liegen sie hinter dem Spitzenreiter aus Weißenfels und haben die Punkte beim Schlusslicht in Dresden fest eingeplant.

Was waren das noch für Zeiten, als die Titans gegen die Merlins gewinnen konnten! In der Vorbereitung glückte den Dresdnern bei einem Turnier in Coburg das Kunststück tatsächlich: 84:74 setzten sie sich noch unter Trainer Steven Clauss gegen die Crailsheimer durch. Doch schon in der Liga-Hinrunde zeigten die dem Aufsteiger, wo der Hammer wirklich hängt. Zu Hause triumphierte der ehemalige Erstligist gegen die Dresdner klar mit 93:71.

Alles andere als ein Sieg des Aufstiegsaspiranten in der Margon-Arena wäre demnach eine faustdicke Überraschung. Dennoch wollen es die Dresdner wenigstens versuchen, die Gäste zu ärgern. Nicht dabei ist allerdings Marqueze Coleman, der am Freitag in Leipzig an der Schulter operiert wurde. Joseph Bertrand plagt sich mit Leistenproblemen herum, soll aber spielen. Kapitän Walter Simon verspricht, die Mannschaft werde das Beste aus der Situation machen: „Auch wenn die Gegebenheiten keinesfalls motivierend sind, haben wir als Mannschaft das letzte spielfreie Wochenende genutzt, um die Köpfe wieder etwas frei zu bekommen. Obwohl wir die Enttäuschung sicher nicht ganz ausblenden werden können, so wollen wir nun in den letzten Wochen unbelastet aufspielen. Wir werden in jedem Fall weiter alles geben.“

Von Jochen Leimert

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