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22:15 25.11.2018
Titans-Trainer Nenad Josipovic (r.) hatte am Sonnabend viel Anlass, Kritik zu üben. Quelle: Archiv/Jochen Leimert
Wolfenbüttel

Die Dresden Titans hatten sich zum 10. Spieltag der 2. Basketball Bundesliga Pro B viel vorgenommen. Nach zuletzt zwei knappen Heimsiegen wollten Dresdens Basketballer endlich auch auswärts ihren ersten Erfolg feiern. Und eigentlich war die Ausgangssituation ideal für die Titans, denn Wolfenbüttels Kooperationspartner Braunschweig bestritt zeitgleich ein Erstligaspiel. Mehrere junge Talente wurden deshalb in der BBL eingesetzt und fehlten MTV-Headcoach Steven Esterkamp, der aufgrund von Verletzungen insgesamt nur auf sieben Spieler zurückgreifen konnte. Diese spielten jedoch vor allem im letzten Viertel auf sehr hohem Niveau und bestraften die defensiv ungewohnt passiv agierenden Gäste im Schlussabschnitt gnadenlos.

Auch der Spielbeginn verlief für die Sachsen eher suboptimal. Wolfenbüttel stürmte mit einem 13:2-Lauf in die Partie und zwang Titans-Cheftrainer Nenad Josipovic bereits nach vier Minuten zum Timeout. Danach fingen sich die „Titanen“ kurzzeitig, ehe Elias Osborne (29 Pkt, 5 Reb, 4 Stl) fast im Alleingang die Gastgeber mit 24:14 in Front brachte. Im zweiten Viertel steigerten sich die Titanen und kontrollierten den überragenden Osborne besser in der Verteidigung. Zudem punkteten Helge Baues (11 Pkt, 7 Reb), Robert Kujundzic (10 Pkt, 9 Reb) und Brandon Watkins (22 Pkt, 9 Reb) hochprozentig und verkürzten den Rückstand zur Pause auf 31:34.

Nach dem Pausentee blieb die Partie umkämpft, die Teams agierten auf Augenhöhe. Auf Seiten Dresdens trat Watkins nun wie gewohnt als effizienter „Scorer“ in Erscheinung. Für den MTV machte dafür der erst 20-jährige Moritz Hübner (12 Pkt, 15 Reb) ein starkes Spiel. Er traf zwar kein Scheunentor, half seiner Mannschaft aber als leidenschaftlicher Rebounder und Verteidiger. Vor den entscheidenden 10 Minuten lag Wolfenbüttel indes nur knapp mit 50:46 vorn. Und dann geschah fast Unbegreifliches. Neun Minuten vor Schluss verwandelte Titans-Forward Luka Kamber (8 Pkt, 5 Reb) noch einen Korbleger. Dann kam für geschlagene sechs Minuten kein Lebenszeichen mehr von Dresdens Offensive. Auch mehrere Auszeiten halfen nicht. Im Gegenzug trafen die Wolfenbütteler gefühlt jeden Wurf und entschieden in dieser Phase mit einem 18:0-Run die Partie. Die Mannen aus „Elbflorenz“ ergaben sich ihrem Schicksal und unterlagen am Ende verdient mit 56:75.

So hoch hatten die Titans bis dato diese Saison noch nicht verloren. Auch die defensive Passivität während des spielentscheidenden Laufs war in der Form in dieser Spielzeit noch nicht aufgetreten. Wenig überraschend zeigte sich der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller wenig erfreut: „Wir haben heute nur 32 Prozent aus dem Feld getroffen, so gewinnst du natürlich kein Spiel. Und Wolfenbüttel hat zum Schluss wirklich alles verwandelt. Aber das ist kein Grund, in der Verteidigung nicht weiter hart zu arbeiten. Die Einstellung im letzten Viertel hat mich enttäuscht.“ Für das kommende Heimspiel gegen Bochum erwartet Müller deshalb eine klare Steigerung: „So wie heute können und wollen wir uns zu Hause nicht präsentieren. Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft nächsten Sonntag die richtige Reaktion zeigt.“ Spieler und Trainer haben nun über eine Woche Zeit, um aus der Niederlage zu lernen und gestärkt zumindest die Heimserie weiter auszubauen.

Beste Dresdner Werfer: Watkins 22 Punkte, Baues 11, Kujundzic 10

Von Konrad Slavik

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