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Sport Regional Dresden Titans beurlauben ihren Trainer Steven Clauss: Liam Flynn übernimmt
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17:14 29.11.2016
Steven Clauss ist enttäuscht. Quelle: M. Rietschel
Dresden

Die Niederlagenserie der Mannschaft hat Trainer Steven Clauss den Job gekostet: Am Dienstag trennten sich die Dresden Titans offiziell von ihrem Aufstiegscoach. Zwölf Niederlagen in 13 Pro-A-Spielen waren der Geschäftsführung und den Gesellschaftern zuviel. Nach der 88:100-Heimpleite der Dresdner gegen ETB Wohnbau Essen reagierten sie und beendeten die Zusammenarbeit mit dem gebürtigen New Yorker, obwohl der Coach noch einen Vertrag über das Saisonende hinaus besitzt. Ihre Entscheidung teilten sie Clauss bereits am Montagabend mit.

Die Vereinsführung hofft nun, dass der Basketball-Zweitligist mit einem neuen Trainer die Kurve kriegt und das Tabellenende bald verlässt. Nachfolger des Deutsch-Amerikaners Clauss wird der 36 Jahre alte Australier Liam Flynn. Er erhält zunächst einen Vertrag bis Saisonende mit Option. Zuvor arbeitete Flynn in Deutschland unter Dennis Wucherer als Assistenztrainer bei den Gießen 46ers (damals Pro A) sowie bei den Walter Tigers Tübingen (easycredit BBL). Zuletzt agierte der in Brisbane geborene Basketballlehrer als Scout für die Phoenix Suns in der NBA sowie in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio für das australischen Nationalteam. Als Cheftrainer agierte Flynn sowohl in seiner Heimat Australien (2008-2013) als auch in Neuseeland (2013-2015). „Down Under“ erreichte er in der höchsten Basketballliga sieben Mal die Play-offs, während er in Neuseeland die Nelson Giants sogar bis ins Finale führte. „Er ist ein junger hungriger Trainer, der uns viel neuen Input geben wird und das braucht die Mannschaft“, erklärte Geschäftsführer Peter Krautwald die Entscheidung.

Clauss, der sich am Dienstagabend von der Mannschaft verabschieden wird, bedauerte, dass er die Spieler nicht mehr selbst aus dem Tabellenkeller führen kann: „Ich bin enttäuscht, das ist gar keine Frage. Es hat mir gut in Dresden gefallen – und ich glaube nach wie vor, dass der Verein eine Perspektive hat, langfristig etwas aufzubauen. Ich gehe auch mit einem lachenden Auge, da ich mit dem Aufstieg in die Pro A etwas dazu beigetragen habe.“ Er wünschte den Titans das Beste für die Zukunft und kündigte an, das Geschehen in Dresden aus der Ferne weiter interessiert zu verfolgen.

Krautwald bedankte sich bei Clauss für die geleistete Arbeit. Beide Seiten hätten sie gern gemeinsam fortgeführt: „Wir haben bis zuletzt alles versucht, mit Steven den Negativtrend zu korrigieren. Wir wollten mit ihm und seiner Erfahrung gern den Standort Dresden kontinuierlich aufbauen. Nicht zuletzt deswegen haben wir uns im letzten Sommer auch für eine längere Zusammenarbeit entschieden. Leider haben die jüngsten Entwicklungen uns nun keine Wahl gelassen, aber im Sinne der gesamten Organisation sind wir zum Handeln gezwungen.“

Von Jochen Leimert

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