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Sport Regional Dresden Titans ballern Bayern-Reserve aus der Halle
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12:07 13.01.2018
Neu-Titan Willie Mangum (l.) setzt sich gegen Luca Burkardt durch. Quelle: Foto: St. Manig
Dresden

Der Auftakt des 15. Spieltags in der 2. Basketball-Bundesliga ProB markierte gleichzeitig das erste Heimspiel im Jahr 2018 für Dresdens Basketballer. Mit 1908 Zuschauern in der Margon-Arena wurde zudem eine Saisonbestleistung erzielt. Der FC Bayern München lockt natürlich immer besonders viele Menschen in die Hallen und Stadien. Die Titans standen nach zuletzt drei Niederlagen unter Zugzwang, die Bayern wollten dagegen nach drei Siegen in Folge noch weiter zu den Playoff-Plätzen aufschließen. Doch eine überragende Wurfquote und Willie Mangum, der durch seine wichtigen Dreier zum Matchwinner avancierte, ließen die Anhänger der „Elberiesen“ den verdienten Heimsieg bejubeln.

Dabei war die Anspannung bei den Fans durch Bayerns 7:0-Lauf zu Beginn der Partie greifbar. Doch nach sechs Minuten erlöste Kapitän Janek Schmidkunz die Arena mit den ersten Punkten für die Titans. In der Folge fanden die Gastgeber offensiv zunehmend besser ins Spiel und gingen dank Schmidkunz sogar mit einer 13:11-Führung in die Viertelpause. Zwei schnelle Dreier durch Sebastian Heck und erneut Schmidkunz zwangen Gäste-Coach Oliver Kostic dann direkt zur Auszeit. Doch die Titans trafen durch Marc Nagora sofort wieder aus der Distanz und setzten die jungen Münchner mit einem 11:0-Run weiter unter Druck. Die Wiedereinwechslung von FC-Star Kareem Jallow sorgte dann für etwas Entlastung auf Seiten der Gäste. Jedoch kam Dresdens Neuzugang Mangum mit zwei Dreiern und einem spektakulären Assist auf Helge Baues in Fahrt. Durch einen weiteren Scoring-Run verabschiedeten sich die „Elberiesen“ mit einer 36:19-Führung in die Halbzeit.

Wie so häufig im Basketball kamen die Münchner motivierter und wacher aus der Pause zurück, um die Partie eventuell noch zu drehen. Ein 6:0-Lauf reduzierte den Rückstand der Gäste, ehe Mangum von „Downtown“ heiß lief und dreimal in Folge einnetzte. Auch Schmidkunz zeigte sich von jenseits der 6,75-Meter-Linie weiterhin treffsicher. In dieser Phase traf gefühlt jeder Titans-Spieler aus der Distanz. In den verbleibenden zehn Minuten konnten die Gastgeber ihre Führung souverän behaupten. Zum Schluss fand sich deshalb auch Spielzeit für die Talente Noah Berge und Nils Niendorf, die nach Abpfiff mit ihren Teamkollegen den ungefährdeten 73:52-Sieg feierten.

Natürlich lieferte Mangum in seiner zweiten Partie eine starke Vorstellung ab. Josipovic mahnte dennoch zu gemäßigten Erwartungen: „Wir hatten in der Weihnachtspause Probleme, mussten nach Thompsons Abgang Ersatz finden. Willie ist ein Spieler mit viel Potenzial. Aber wir brauchen Geduld. In jedem Training müssen wir als Mannschaft zusammenwachsen. Dann wird unsere Offensive auch immer besser harmonieren.“

Beste Dresdner Werfer: Mangum (19 Pkt.), Schmidkunz (17 Punkte), Baues (13 Pkt.)

Von Konrad Slavik

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