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Sport Regional Dresden Monarchs wollen ins Endspiel
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22:51 28.09.2018
Trainer Ulrich Däuber hofft auf eine Überraschung. Quelle: Jochen Leimert
Dresden

Für die Fans der Dresden Monarchs heißt es an diesem Sonnabendnachmittag: Daumen drücken! Die Mannschaft von Trainer Ulrich Däuber steht im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft vor einer sehr schweren Aufgabe, denn sie muss ab 17 Uhr beim amtierenden Titelträger ran. Bei den Schwäbisch Hall Unicorns sind die Sachsen Außenseiter, denn die Schwaben spielen wieder eine makellose Saison.

In der Südstaffel hat die Mannschaft von Cheftrainer Jordan Neumann die Hauptrunde mit einer weißen Weste beendet. Kein Spiel hat der dreifache Deutsche Meister verloren, auch das Viertelfinale gegen die Cologne Crocodiles (37:14) war eine klare Sache für Schwäbisch Halls Footballer, die es seit 1983 gibt und die damit zu den ältesten Vereinen ihrer Sportart in Deutschland zählen. In den letzten drei Jahren standen die seit 2001 ununterbrochen in der German Football League spielenden Schwaben jeweils im Finale. Auf dem Weg dorthin räumten die „Einhörner“ wiederholt die Dresdner aus dem Weg. 2016 verloren die Dresdner im Optima-Sportpark das Halbfinale mit 26:35. Davor zog man 2015 an gleicher Stelle im Halbfinale beim 34:41 den Kürzeren. 2014 unterlag die Gastmannschaft aus Sachsen in der Vorschlussrunde mit 27:33. Der letzte Sieg datiert hingegen aus dem Jahr 2010, als die Dresdner auswärts mal mit 56:45 gewinnen konnten. Es war einer von nur zwei Siegen für die Monarchs in acht Vergleichen mit den Süddeutschen, die allerdings sechs der acht Partien zu Hause bestreiten konnten.

Dass man beim Angstgegner wieder unter die Räder kommen könnte, das schiebt der neue Monarchs-Trainer Ulrich Däuber weit weg. Der Coach, der die Truppe von der Bärnsdorfer Straße mit einem fulminanten 51:19-Erfolg über die Allgäu Comets ins Halbfinale geführt hat, blendet die Vergangenheit aus, so gut es geht. Er hat nur das anstehende Spiel im Blick: „Wir haben uns auf das kommende Spiel konzentriert vorbereitet. Die Jungs kennen den Game Plan. Zuletzt konnten wir in Braunschweig mit unserer Außenseiterrolle gut umgehen und werden alles auf dem Feld lassen, um den einen Punkt mehr zu erreichen.“ Für Däuber wäre ein Sieg auch persönlich etwas ganz Besonderes, denn der Coach stammt aus Schwäbisch Hall.

Sein Gegenüber Jordan Neumann zollte Däubers Team vorab öffentlich Respekt: „Dresden ist in Offense, Defense und Special Teams enorm stark.“ Neumann weiß: „Die Monarchs haben einige der besten Spieler in Europa und sind in der Lage, ein Spiel vollständig an sich zu reißen.“ Es könnte also wieder ein knappes Ding werden!

Von Jochen Leimert

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