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16:44 23.05.2018
Quarterback Trenton Norvell (l.) und Cheftrainer Ulrich Däuber werben im DDV-Stadion für den „Sparkassen Gameday“. Die knallrote Vespa gibt es zu gewinnen. Quelle: Olaf Rentsch
Dresden

Einmal im Jahr dürfen sie in der großen Arena spielen und für die Dresden Monarchs ist der traditionelle Ausflug ins moderne DDV-Stadion immer einer der Höhepunkte der Football-Saison. Am Sonnabend (18 Uhr) ist es wieder soweit, denn dann empfangen die Spieler von Trainer Ulrich Däuber die Kiel Baltic Hurricanes zum Schlagabtausch. Dabei sinnen die Könglichen auf Revanche, verloren sie doch am 12. Juni vergangenen Jahres an gleicher Stelle gegen den gleichen Gegner mit 42:49. Das Ergebnis war damals doppelt ärgerlich, hatten die Gastgeber doch stark begonnen und wollten zum 25-jährigen Vereinsjubiläum vor 7000 Fans unbedingt gewinnen.

„Gefühlt ist es so, dass die Revanche Pflicht ist“, sagte Monarchs-Präsident Sören Glöckner vor der Neuauflage des Duells, das beide Vereine schon seit Jahren in der Bundesliga verbindet. Er hat nicht vergessen, dass seine Goldhelme in der Vorsaison auch das Rückspiel in Kiel abgeben mussten. Der Vereinschef hofft, dass die negative Bilanz gegen die Holsteiner (sieben Niederlagen, fünf Siege) am Sonnabend mit einem starken Auftritt aufpoliert wird. „Grandios muss es nicht sein – solange wir gewinnen“, gab sich Trainer Däuber bescheidener.

Der Coach des noch ungeschlagenen Tabellenzweiten erwartet auch diesmal einen unangenehmen Gegner, wenngleich die „Canes“ bislang mit 3:7 Punkten nur auf Rang sechs liegen. Nur ein Sieg in Hamburg und ein Unentschieden gegen Köln – mehr gelang den Kielern noch nicht. Däuber warnte aber davor, die Norddeutschen auf die leichte Schulter zu nehmen: „Kiel ist unterbewertet, sie haben sich in jedem Spiel gesteigert.“ Zudem besitze die Mannschaft von der Förde seit einer Woche einen neuen Quarterback. Lenorris Footman flog am vergangenen Sonnabend aus den USA ein, um den angeschlagenen Clayton Turner zu ersetzen. Der 23-Jährige aus Florida spielte von 2013 bis 2017 für die Alcorn State University und konnte gleich bei seinem Einstand für die Kieler gegen die Cologne Crocodiles einen 62-Yard-Touchdown erzielen. Däuber weiß einiges über ihn: „Er ist ein Top-Quarterback, aber bei weitem nicht so gut wie unserer.“ Footman sei läuferisch besonders stark, Dresdens Trenton Norvell habe aber im Passspiel klare Vorteile.

Däuber hofft, dass seine Mannschaft mit ihrer offensiven Qualität den Gästen das Leben schwer machen kann, wenngleich die in der Abwehr nicht leicht zu knacken seien. „Die Defensive Line ist die Stärke von Kiel“, betont Däuber, der sich einen ähnlich guten Beginn wie beim letzten Duell in Dresden wünscht: „Ich würde gern wieder so anfangen wie letztes Jahr, als es 21:0 stand – nur so sollte es dann auch bleiben.“ Ganz ohne Personalsorgen geht er nicht in die Revanche mit dem Team von Chefcoach Dan Disch: Zwei Mann fallen aus, doch deren Namen wollte Däuber lieber nicht verraten. Zu wichtig ist ihm dieses Spiel, zu groß die Rivalität mit den Hurricanes im Hinblick auf das Meisterschaftsrennen: „Wer da die Nase vorn hat, kann auch in den Play-offs weit kommen.“ Der 1,96 Meter große und 103 Kilogramm schwere Monarchs-Quarterback Trenton Norvell will indes noch gar nicht so weit vorausschauen: „Wir sollten jetzt dieses Spiel gewinnen und an gar nichts anderes denken.“

Wie er hoffen der Verein und die Ostsächsische Sparkasse auf viele Zuschauer am „Sparkassen Gameday“. Die Fans erwartet ein buntes Familienprogramm mit DJ „DeeThreeCee“, Hüfburg, Kindermeile und „Kiss-Cam“. 150 Cheerleader werden für die Zuschauer tanzen. Wer Kunde der Ostsächsischen Sparkasse ist, sollte seine Sparkassen-Karte dabei haben, denn die garantiert am Sonnabend 50 Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis. Bei einem Gewinnspiel gibt es mit Glück in der Verlosung und einem erfolgreichen 25-Yard-Kick zwischen die Torstangen eine rote Vespa zu gewinnen.

Von Jochen Leimert

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