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Sport Regional Dresden Monarchs treffen in den Play-Offs auf München
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18:12 09.09.2015
Trevar Deed hat das Ei - und gibt es nicht mehr her. Zwei Touchdowns gelangen dem Monarchs-Runningback, zum Sieg gegen die Lions langte das nicht. Quelle: S. Schubert

Die Monarchs befinden sich schon seit Wochen im Final-Modus, jedes Spiel ist eine Entscheidung - und das hört nicht auf. In zwei Wochen beginnt mit dem Playoff-Viertelfinale der Kampf um die Teilnahme am German Bowl. Die Königlichen sind dann Gastgeber für die Munich Cowboys, den Dritten der Süd-Staffel der GFL.

Gegen die in dieser Saison dominanten Braunschweiger hätte Dresden einen Sieg mit mindestens acht Punkten Vorsprung gebraucht. Fünf Minuten nach Spielbeginn hatten die Monarchs das schon erreicht: Jeff Welsh erzielte mit einem 18-Yards-Lauf den ersten Touchdown, Donnie Avant legte noch zwei Punkte drauf, als er beim anschließenden Kick den Ball zur Überraschung der Lions erneut in die Endzone trug (8:0). Die meisten der 2700 Fans im Steyer-Stadion waren begeistert. Die Hunderte aus Braunschweig durften als nächste jubeln. Die Lions antworteten schnell und abgezockt. David McCants lief zum ersten Lions-Touchdown, Trevar Deed (PAT Eric Seidel) brachte die Gastgeber wieder auf 15:7 nach vorn, dann bediente Braunschweigs Quarterback Casey Terriault Dominic Hanselmann mustergültig mit einem Pass aus 26 Yards. Den Gastgebern gelangen vor der Pause keine Punkte mehr, den Niedersachsen noch ein Fieldgoal zur erstmaligen Führung. Der nächste Lions-Touchdown folgte dann kurz nach Wiederanpfiff: Wieder ein schöner Pass von Terriault, diesmal auf Tommi Pinte und Braunschweig lag deutlich vorn (PAT Goebel zum 15:24). Dresden schien von diesem Doppelschlag schwer getroffen. Im nächsten Drive ging nix. Doch genau im richtigen Moment wurde die Monarchs-Defense stärker. Braunschweig kam zwar wieder gut übers Feld, Punkte gab es aber nicht. Ein 30-Yards-Fieldgoal-Versuch ging auch daneben. Die Monarchs witterten noch einmal eine Chance. Und die kam: Trevar Deed fing mit einer Hand einen Pass von Jeff Welsh, nach einem weiteren Pass lief er noch über 27 Yard zum vielbejubelten Anschluss (PAT Seidel zum 22:24). Doch die Lions konterten eiskalt: Vier Spielzüge, die kaum mehr als 30 Sekunden dauerten - und es stand 22:31. Casey Terriault ging höchst selbst zum vierten Lions-Touchdown.

Die Hausherren gaben nicht auf, auch wenn Luft und Zeit immer weniger wurden. Rene Horschig gelang mit einem Catch der erneute Anschluss (PAT Seidel 29:31). Doch Braunschweig antwortete wieder prompt: Erst eroberten die Lions den Monarchs-Onside-Kick, dann rannte David McCants noch einmal über gut 50 Yards zum finalen Touchdown. Für die Monarchs kein Drama: Die Dresdner blicken auf die bisher erfolgreichste Saison ihrer GFL-Geschichte: Elf Siege und Platz zwei in der GFL Nord - das haben sie noch nie geschafft.

In zwei Wochen gibt es dann endlich das langersehnte erste Playoff Heimspiel. Los geht es am 21. September um 14.30 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.09.2013

Jörg Dreßler

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