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Sport Regional Dresden Monarchs starten in die Play-offs
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Monarchs starten in die Play-offs
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22:58 21.09.2018
Dresdens Cheftrainer Ulrich Däuber (l.) möchte mit seiner Mannschaft zeigen, dass die Monarchs ins Halbfinale um die deutsche Football-Meisterschaft gehören. Quelle: imago
Dresden

Für die Dresden Monarchs geht es am Sonnabend ab 15 Uhr um die Wurst: Zum Start in die Play-offs erwartet der Tabellenzweite der GFL Nord im Steyer-Stadion den Dritten aus dem Süden, die Allgäu Comets. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale um die deutsche Football-Meisterschaft sind die Gastgeber im Steyer-Stadion klarer Favorit. Monarchs-Trainer Ulrich Däuber sieht das genauso, wie er im DNN-Interview verrät.

Frage: Herr Däuber, sind Sie vor dem Spiel nervös?

Ulrich Däuber: „Nein, ich empfinge eher eine freudige Anspannung. Wir hatten jetzt zwei Wochen Pause, das war schon etwas zu lang. Wir wollen jetzt endlich spielen, zeigen, was wir können.“

Fürchten Sie, dass das Team aus dem Rhythmus gekommen ist? Hätten Sie gern ohne Pause durchgespielt?

„Nein, das war gut so, dass sich die Spieler gut ausruhen und alle Verletzungen auskurieren konnten.“

Sind alle Mann fit für die Comets?

„Ja, alle sind dabei, alle sind fit. Ich bin begeistert.“

Es gab noch nie eine Begegnung zwischen den Monarchs und den Comets. Woher haben Sie Ihre Infos bekommen – nur aus dem Videomaterial?

„Man fragt noch andere Coaches aus dem Süden – da kenne ich ein, zwei. Aber ansonsten habe ich viele Videos studiert.“

Die Allgäuer sind im Laufe der Saison flexibler geworden, setzen nicht mehr nur aufs Wurf-, sondern auch mehr aufs Laufspiel. Ist es schwieriger geworden, sich auf den Gegner einzustellen?

„Ja, das schon auch, aber sie sind trotzdem immer noch berechenbar geblieben mit dem, was sie machen. Was wir in der Defense vorhaben, zielt darauf ab, sie zu stoppen. Aber sie haben schon eine gute Offense, nicht umsonst besitzen die Comets mit den besten Quarterback und ein, zwei der besten Receiver der Liga. Da müssen wir uns schon anstrengen.“

Auf diese Spieler muss Ihr Team also besonders aufpassen...

„Ich glaube, wir haben keine Defense, die sagt, auf den und den müssen wir besonders aufpassen. Wir müssen nur unser System dem der Gäste angleichen, dass die Jungs immer gleich gedeckt werden und wir genug Druck auf den Quarterback ausüben können.“

Wie sehen die letzten Stunden vor dem Spiel aus? Machen Sie Ihr Team mit knalliger Musik in der Kabine noch einmal richtig heiß oder soll jeder eher noch einmal still in sich gehen?

„Die meisten Spieler bereiten sich selber auf das Spiel vor, da hat jeder so seinen eigenen Rhythmus, seinen eigenen Ablauf. Ich werde natürlich noch einmal kurz was sagen, aber wer jetzt nicht heiß ist, der ist fehl am Platze. Wir müssen unser Ding machen, wir sind auf dem Papier das bessere Team – jetzt müssen wir zeigen, dass wir es auch auf dem Feld sind.“

Wie stark sind die Comets wirklich – wo wären Sie, Ihrer Meinung nach, gelandet, wenn sie in der Nordstaffel mitgespielt hätten?

„Da wäre es für die Mannschaft wahrscheinlich schwer geworden, in die Play-offs zu kommen. Das muss man sagen. Beim Kampf um den vierten Platz hätten sie wohl mitgemischt, aber weiter oben auf keinen Fall.“

Dann wäre im kommenden Spiel alles andere als ein Sieg für die Dresden Monarchs eine herbe Enttäuschung, oder?

„Ja, das muss man ganz klar so sagen. Wir sind der Favorit, können auch aus dem Spiel in Braunschweig (28:28/d. Red.) einiges mit in das kommende nehmen. Wir sind nicht arrogant, nicht überheblich, aber selbstbewusst und glauben, dass wir das Spiel gewinnen.“

Von Jochen Leimert

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