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Sport Regional Dresden Monarchs reisen zu den Berlin Rebels
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Monarchs reisen zu den Berlin Rebels
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12:47 01.06.2018
Im vergangenen Jahr gewannen die Dresden Monarchs bei den Berlin Rebels mit 45:20, Runningback Yazan Nasser war damals schon dabei und fand auch eine Lücke. Quelle: Foto: imago
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Dresden

Es war ein Football-Abend, wie man ihn sich besser hätte kaum wünschen können. Das 56:21 der Dresden Monarchs gegen die Kiel Baltic Hurricanes begeisterte am vergangenen Samstag 7100 Zuschauer im DDV-Stadion. Dank dieser starken Leistung fahren die Männer von Trainer Ulrich Däuber an diesem Sonnabend mit noch etwas breiterer Brust zu den Berlin Rebels. Wenn das Kräftemessen um 15 Uhr im Mommsenstadion beginnt, dann können die Dresdner vom Selbstvertrauen aus dem Kiel-Spiel zehren. Zwar sind die Holsteiner nicht mehr ganz so stark einzuschätzen wie noch vor Jahresfrist, „aber Kiel zu schlagen, das war noch mal etwas ganz Besonderes“, glaubt Däuber

Der neue Cheftrainer der Königlichen rechnet gegen die Rebels, die derzeit mit 6:2 Punkten hinter den zweitplatzierten Dresdnern Rang drei belegen, aber nicht mit dem nächsten Kantersieg. Die Berliner hätten nach wie vor viel Qualität, wenngleich es bei ihnen bisher auch nicht ganz nach Wunsch gelaufen sei: „Sie sind ein sehr solides Team wie auch Kiel. Sie haben gegen Potsdam verloren, also müssen sie gegen uns gewinnen, um oben dranzubleiben. Sie wollen auf den zweiten Platz, möchten in den Play-offs ein Heimspiel haben. Da sie Kiel geschlagen haben, sind sie besser als Kiel.“ Für Däuber steht fest: „Die Rebels werden alles dafür tun, um mit Punkten vom Platz zu gehen. Das ist ganz klar.“

Für den Dresdner Wide Receiver Chris Genau sind die Monarchs aber allemal der Favorit. Nicht nur wegen ihres klaren Sieges vor einer Woche gegen die Canes: „So wie die Rebels bisher gespielt haben, ist es für mich keine Frage: Da müssen wir gewinnen – genauso wie letztes Jahr. Ich denke, das wird auch machbar sein. Wenn unser Team so spielt wie gegen Kiel und weniger Fehler macht, dann gewinnen wir auch in Berlin.“ Letztes Jahr hieß es dort 45:20 für die Gäste aus Sachsen.

Monarchs-Präsident Sören Glöckner freut die mutige Einstellung seiner Jungs, die für ihn nicht von ungefähr kommt. Die Leistung der Dresdner Spieler und Trainer gegen Kiel habe ihn überzeugt: „Vor allem am Anfang des Spiels hat man gesehen, dass es doch sehr spannend sein konnte. Unsere Mannschaft und unsere Coaches haben sich aber sehr gut darauf ein- und noch ein paar Fehler abgestellt, die Kieler zu Fehlern gezwungen. Da können sie sehr stolz auf sich sein, das war echt grandios.“ Offense wie Defense hätten gleichermaßen gut funktioniert. Das stimme ihn zuversichtlich für das kommende Spiel, das ein echter Gradmesser werde. Noch könne man nämlich nicht wirklich sagen, wie stark das eigene Team anno 2018 tatsächlich ist: „Wir können uns erst einschätzen, wenn wir gegen die Rebels und gegen Köln gespielt haben. Das wird noch mal spannend.“

Die Berliner gehen das kommende Spiel auch mit frischem Selbstvertrauen an, denn sie gewannen vor Wochenfrist bei den Hildesheim Invaders mit 31:17. Allerdings scheinen die Niedersachsen in diesem Jahr kein wirklich ernsthafter Gegner zu sein, denn Hildesheim ist noch ohne Punktgewinn Vorletzter, nur die Hamburg Huskies sind mit fünf Niederlagen noch schlechter als die bisher dreimal geschlagenen Hildesheimer. Letztere sind wohl in dieser Saison wie Hamburg nur „Kanonenfutter“, was man von den Rebels nicht behaupten kann. Die Spieler von Headcoach Volker Hertzberg haben außer gegen Hildesheim auch gegen Hamburg (24:0) und in Kiel (17:9) gewonnen, mussten sich nur Aufsteiger Potsdam 20:31 beugen.

Von Jochen Leimert

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