Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dresden Monarchs lassen den Düsseldorfer Panthern keine Chance
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Monarchs lassen den Düsseldorfer Panthern keine Chance
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:05 21.08.2016
Trainer John Leijten hatte allen Grund zur Freude: Sein Team setzte seine Anweisungen bestens um.  Quelle: Foto: Frank Dehlis
Düsseldorf/Dresden

 Es ist eine alte Binsenweisheit im Sport: solche Spiele sind manchmal die schwersten! Da hat man eine Woche zuvor den bisherigen Tabellenführer in einem Footballkrimi knapp bezwungen. In einer Woche kommt mit Rekordmeister Braunschweig der nächste Brocken ins Dresdner Heinz-Field. Und zwischendrin geht die Reise nach Düsseldorf zum Tabellenschlusslicht. Es gehört sicher mit zu den heikelsten Aufgaben von erfahrenen Trainern ein Team in so einer Situation richtig zu fokussieren und daran zu erinnern, dass man auch in so einem Spiel vier mal zwölf Minuten konzentriert zu Werke zu gehen hat um Punkte einzufahren. Die Coaches der Dresden Monarchs haben offenbar einen guten Job gemacht. Ihr Team gewann am Sonnabend in Düsseldorf mit 69:16 (21:6/21:3/13:7/14:0).

Die Gäste setzten gleich mit dem ersten Spielzug eine deutliche Marke. Nach der Ballübergabe an Donald Russell kämpfte sich der Runnningback über reichlich 70 Yards zum ersten Touchdown in die Endzone. Der PAT Kammel war gut, es hieß 7:0. Alles klar, alles easy? Eben nicht. Nur wenige Minuten später verlor Dresdens Receiver Mike Schallo nach einem Pass von Quarterback Brandon Connette den Ball. Düsseldorf fackelte nicht lang und verkürzte auf 6:7. Quarterback Manuel Engelmann hatte Martin Emos mit einem wunderschönen Pass bedient. Der anschließende Zusatzkick ging zwar gründlich daneben, dennoch war solch eine Situation genau das, wovor die Dresdner Coaches gewarnt hatten. Dieser frühe Touchdown der Düsseldorfer schien aber für die Monarchs genau das richtige Warnsignal gewesen zu sein. Denn jetzt lief es wie geschmiert.

Zwei weitere Touchdowns von Russell, zwei von Hendrik Hinrichs und einen von Brandon Connette folgten noch vor der Halbzeitpause. Düsseldorf konnte zwischenzeitlich nur ein Fieldgoal von Daniel Schumacher dagegensetzen. 9:42 lautete der deutliche Halbzeitstand. Nicht nur für Dresden war die Frage der Fokussierung auf dieses Match schwer. Auch die Panther werden in ihren Köpfen womöglich schon wo anders gewesen sein. Ob sie gegen die Monarchs nun zwei, sechs oder halt zehn Touchdowns kassierten war schlichtweg Egal. Aus dem Tabellenkeller geht es für sie in dieser Saison nicht mehr heraus. Um die Liga zu halten muss Düsseldorf in ein paar Wochen in die Relegation. Da zählt es!

Dresden legte in Halbzeit zwei nach. Erst trug Micky Kyei einen geblockten Punt zum Touchdown zurück. Dann trugen sich noch einmal Donald Russell, Mike Schallo und Karl Diesel in die Scorerlisten ein (Letzterer nach einem Pass von Dresdens QB Ferras El-Hendi). Auf Seiten der Panther verkürzte Aziz Rebai nach einem Pass von Manuel Engelmann zum zwischenzeitlichen 16:49. Der Endstand: 16:69!

Man nennt sowas Pflichtsieg. Heißt: es ist das Erwartete eingetreten. Das schmälert die Leistung der Dresden Monarchs aber keineswegs. Sie sind ihrer Favoritenrolle in beeindruckender Weise gerecht geworden. Und dürfen sich jetzt, gänzlich ungestört, auf den kommenden Gipfel gegen die Lions aus Braunschweig vorbereiten.

Von Jörg Dreßler

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Sport Regional Nach dem Sieg gegen RB Leipzig - Dresden feiert ein Fußballfest

Die Dresdner Fans feierten den Pokalsieg ausgiebig, die Straßen um das DDV-Stadion in Dresden glichen einer Partymeile. Sehr positiv: Bis in die Abendstunden des Samstags sind keinerlei Zwischenfälle gemeldet worden. Auch aus diesem Grund können sich alle Dresdner Fußballfans auf die nächste Pokalrunde freuen.

21.08.2016

Dynamo Dresden hat am Samstag die Machtverhältnisse im sächsischen Fußball auf den Kopf gestellt. Der Zweitliga-Aufsteiger warf den Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig nach Elfmeterschießen mit 7:6 (2:2, 0:2) und vor fast 30.000 Zuschauern im eigenen Stadion aus dem DFB-Pokal.

21.08.2016

Der Kajak-Vierer der deutschen Rennkanutinnen mit der Dresdnerin Steffi Kriegerstein hat bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille geholt. Im Anschluss gewannen die Männer im Kajak-Vierer souverän Gold, an Bord Tom Liebscher aus Dresden. 

20.08.2016