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Sport Regional Dresden Monarchs feiern Kantersieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes
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11:51 28.05.2018
Dresdens Runningback Glen Toonga (r.) erzielt einen Touchdown beim 56:21-Sieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes. Quelle: Jochen Leimert
Dresden

 Es war ein toller Football-Abend, den die 7100 Zuschauer am Samstag im DDV-Stadion miterleben durften, denn die Heimmannschaft konnte sich beim „Sparkassen Gameday“ gegen die Kiel Baltic Hurricanes über weite Strecken sehr gut präsentieren. Lohn der Mühe war die geglückte Revanche für die beiden Niederlagen im Vorjahr, denn die Dresden Monarchs gewannen die nur am Anfang spannende Partie am Ende klar mit 56:21 (7:7,21:7,14:0,14:7). Damit blieben sie auch im vierten Punktspiel ungeschlagen und verteidigten Platz zwei hinter den Braunschweig Lions, die gegen Hamburg ebenfalls deutlich mit 39:0 siegten.

Die Truppe des neuen Cheftrainers Ulrich Däuber erwischte den besseren Start und ging durch einen 23-Yard-Pass von Quarterback Trenton Norvell auf Wide Receiver Mitchell Paige in Front; nach Florian Finkes erfolgreichem Extrakick hieß es 7:0. Doch es ging nicht so weiter, denn beide Mannschaften waren nervös, leisteten sich einige Fehler. „Ein paar von unseren jungen Spielern haben sich von der Kulisse beeindrucken lassen“, musste Däuber feststellen. Und als die Monarchs einmal nicht aufpassten, gelang Kiels neuem Quarterback Lenorris Footman mit einem Ein-Yard-Lauf der Anschluss. Dank Tim Albrechts Kick stand es kurz darauf 7:7.

Im zweiten Viertel konnte der schnelle Footman – der Name ist offenbar Programm – sogar das 13:7 für Kiel erzielen, Albrecht die Führung auf 14:7 ausbauen. Doch lange hielt der Vorsprung der Gäste nicht, denn Norvells imposanter 50-Yard-Pass auf Paige und Finkes Kick bedeuteten den erneuten Ausgleich. Die Dresdner steigerten sich nun merklich, kamen besser ins Rollen, wurden selbstsicherer. Der starke Spielmacher Norvell lief dann über 13 Yard selbst zum Touchdown, Finke besorgte wieder den Extrapunkt. So hieß es 21:14 für die Gastgeber, die dank einer Blocked Punt Recovery durch William James und Finkes zuverlässigen Kick auf 28:14 erhöhten und sich zufrieden in der Halbzeitpause erfrischen konnten.

Nach Wiederbeginn legte Chris Genau auf Pass von Norvell nach (PAT gut), auch Paige steuerte einen weiteren Touchdown bei. Da Finke erneut mit dem Fuß traf, stand es nun gar 42:14 für Dresden, das im letzten Viertel Kiel noch einmal auf 21:42 herankommen ließ, als Khristophur Francis über 18 Yard in die Endzone lief und Albrecht das Ei erfolgreich zwischen die Torstangen bugsierte. Der Brite Glen Toonga per 18-Yard-Lauf und der US-Amerikaner Paige auf Pass seines Landsmanns Norvell aber konterten noch einmal für Dresden und Finke heimste die beiden Zusatzpunkte ein. Der Rest war Jubel mit den Fans.

Däuber lobte nach Spielende seine gesamte Mannschaft, hob aber die Offensive Line und Quarterback Norvell noch hervor: „Sie hat Trenton die Zeit gegeben, dass er die Bälle an den Mann kriegt.“ Letzteres sei Kiels neuem Regisseur Footmann nicht so gut gelungen. Begeistert war Däuber auch von der Kulisse: „Die Fans sehen, dass hier sehr viel geboten wird.“ Er würde gern öfter im großen Stadion spielen. Nicht ganz so glücklich an diesem Abend ging derweil Tim Hagmann aus der Arena, denn der Defensive Back aus der Schweiz hatte sich die Hand gebrochen. „Die ist richtig durch, das muss operiert werden. Sechs Wochen wird er ausfallen“, ärgerte sich Defensive Backs Coach Thomas Stantke. Es war aber der einzige Wermutstropfen an diesem tollen Abend.

Von Jochen Leimert

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