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Dresden Monarchs besiegen Berlin Rebels

Football Dresden Monarchs besiegen Berlin Rebels

Der Play-off-Platz ist sicher, das Erreichen des Heimrechtes in der Meisterrunde nach wie vor möglich, denn die Dresden Monarchs haben am Sonnabend ihre Heimaufgabe gegen die Berlin Rebels erfolgreich gelöst. Gegen die Hauptstädter gewann das Leijten-Team mit 45:38 und bleibt damit auf Rang drei der GFL-Tabelle.

Spielmacher Garrett Safron war der überragende Mann auf dem Platz und wurde entsprechend gefeiert.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Am Ende strahlten die Monarchs über beide Ohren. Sie hatten die Offensivschlacht gegen gut aufgelegte Berlin Rebels am Sonnabend mit 45:38 gewonnen und damit ihr erstes Etappenziel dieser Saison sicher erreicht: den Play-off-Platz in der German Football League. In der lange ausgeglichenen Partie hatte es in jedem Viertel mindestens einmal unentschieden gestanden, doch immer wieder konnten die Dresdner den alten Abstand wiederherstellen. Ihrem Cheftrainer John Leijten hat das gefallen: „Das Spiel war gut für die Spieler, das Publikum und auch für mich. Ich möchte gern lange, harte Spiele und nicht solche, bei denen alles schon zur Halbzeitpause entschieden ist. Ich mag es, wenn wir erst ganz am Ende gewinnen“, freute sich der 51-Jährige.

Beide Mannschaften begegneten sich vor rund 2000 Zuschauern auf Augenhöhe und besonders die Angriffsreihen lieferten eine starke Vorstellung ab. Bei den Monarchs stach vor allem Quarterback Garrett Safron heraus, der zwar um keinen Lauf verlegen war, diesmal aber besonders mit seinen Pässen ein gutes Händchen bewies. Im ersten Viertel bediente er Maximilian von Wachsmann und Mike Schallo. Der bärenstarke Berliner Larry McCoy glich zwischendrin aus.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs fand James Harris von den Rebels mit einem 51-Yard-Pass auf Alexander Kountara das Ziel, doch die Monarchs legten durch Hendrik Hinrichs nach. Berlins Phillip Andersen verkürzte mit seinem Fieldgoal aus 50 Yard auf 21:17. Und nun ging es wirklich Schlag auf Schlag. Nach Maximilian von Wachsmanns zweitem Touchdown des Tages stand es zunächst 28:18, doch wie gewonnen, so zerronnen. Jamal White vollendete den Kick-off-Return. Schließlich stellte Florian Finke, der zudem mit allen seinen sechs Extrapunkt-Versuchen erfolgreich war, per Fieldgoal den alten Sieben-Punkte-Abstand wieder her. Mit dem 31:24 ging es in die Pause.

Und das Spiel wiederholte sich: Erneut glichen die Gäste erst aus, dann gelang Hendrik Hinrichs sein Touchdown Nummer zwei zum 38:31. Es lief im Schlussviertel auf ein packendes Finale hinaus, als James Harris in Jamal White einen dankbaren Abnehmer für seinen 22-Yard-Pass fand. Doch dies sollte der letzte Ausgleich durch die Rebels gewesen sein. Nur eine Minute später stellte Mike Schallo – ebenfalls mit seinem zweiten Touchdown dieses Tages – auf 45:38. Anschließend konnte die Dresdner Defensive aber glänzen und vier Berliner Fehlversuche provozieren. Damit ging der Football an die Gastgeber, die nun taktisch stark spielten und die Uhr herunterlaufen ließen.

„Wir wussten, dass sie stark sind, es lag ganz an uns, aber wir haben einen guten Job gemacht“, bilanzierte Garrett Safron, der Mann des Tages auf Seiten der Monarchs. Doch er weiß auch, dass er allein als guter Werfer wenig wert ist, sondern dass auch die Passempfänger glänzend aufgelegt sein müssen: „Ich bin stolz auf meine Receiver. Das war letztlich eine Leistung der ganzen Mannschaft, auf die wir stolz sein können.“

Am Sonnabend wartet nun in Kiel die entscheidende Hürde auf dem Weg zum Play-off-Heimrecht. Die Monarchs müssen dafür Tabellenplatz zwei erreichen und die derzeit dort thronenden Baltic Hurricanes auswärts mit acht Punkten Unterschied bezwingen, um sie zu verdrängen. John Leijten glaubt: „Wenn wir das schaffen, dann sollte Köln zu Hause kein Problem sein und dann haben wir unser großes Ziel wieder erreicht.“

Von Stefan Schramm

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