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Sport Regional Dresden Monarchs: 4500 Fans sehen 43:30-Sieg gegen die Hamburg Blue Devils
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17:54 09.09.2015
Kaum zu bremsen: Zwei Touchdowns steuerte Runningback Trevar Deed zum Sieg der Monarchs bei. Quelle: Frank Dehlis

Das Spiel begann mit einem schnellen ersten Touchdown der Gastgeber. Jan Hilgenfeld lief über 18 Yards in die Endzone und verwandelte anschließend einen missglückten Extra-Versuch in eine Two-Point-Conversion zum 8:0. Doch die Devils hatten einen guten Gameplan und noch ein Ass im Ärmel: Zachery Maynard. Der neue Quarterback feierte einen perfekten Einstand, belegte die Monarchs-Defense mit einem Passgewitter, machte (fast) keine Fehler und konnte auf eine bissige O-Line bauen. Der erste Touchdown der Hamburger ging über 25 Yards an Kay Stange, Dresden konterte über Trevar Deed, der nach einem kurzen Lauf erhöhte, Hamburg antwortete wieder mit der Kombination Maynard auf Stange, die Monarchs erneut mit einem Lauf von Deed, die Gäste kurz vor der Pause mit einem 20-Yards-Fieldgoal von Marvin Saine zum 22:17-Halbzeitstand zu Gunsten der Dresdner.

Nach der Kabinenansprache von Coach Gary Spielbuehler kamen die Monarchs mit viel Schwung zurück aufs Feld, der nächste Touchdown gelang Sebastian Krech. Die Hamburger gaben noch nicht auf. Wieder brachte Maynard mit seiner Umsicht und vor allem seiner Kaltschnäuzigkeit in langen dritten Versuchen viele fast um den Verstand. Der Anschluss-Touchdown ging auf das Konto von Phillip Schulz (PAT geblockt/29:23). Die Monarchs vergrößerten den Vorsprung wieder mit einem Hilgenfeld-Touchdown (36:23). Hamburg kam zu Beginn den letzten Viertels aber noch einmal heran: Maynard bediente Brendon Kelsey zum 36:30. Und die Dresdner wackelten. Am deutlichsten zu sehen war das an zwei folgenden Fumbles von Trevar Deed. Die Monarchs waren nicht in der Lage, das Match ruhig zu Ende zu bringen, die Gäste drängten. Zum Glück für die Königlichen schwanden aber nun bei der O-Line der Devils die Kräfte. Maynard kam nun mehr unter Druck und machte seinen ersten und entscheidenden Fehler: Ron Linder fing einen seiner Pässe ab und rannte unter dem Jubel der Dresdner Fans zum spielentscheidenden Touchdown in die Endzone.

Hamburg hat mit einer starken Leistung alle Kritiker Lügen gestraft und überraschte mit dem neuen Quarterback. Spielen die Devils weiter so wie am Sonnabend in Dresden, haben sie mit dem Abstieg nichts zu tun. Die Schiedsrichter-Crew des Spiels wird viel auszuwerten (32 Flaggen für Strafen) haben, die Monarchs haben einen deutlichen Schuss vor den Bug bekommen. Die Dresdner wissen nun, dass sie auch solch enge Spiele gewinnen können. Das nächste dieser Art wartet schon am kommenden Sonnabend, dann ist das Spielbuehler-Team bei den in dieser GFL-Saison ebenfalls noch ungeschlagenen Lions in Braunschweig zu Gast.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.06.2013

Jörg Dreßler

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