Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dresden Eislöwen gewinnen 3:1 in Freiburg
Sportbuzzer Sport Regional Dresden Eislöwen gewinnen 3:1 in Freiburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:41 27.10.2017
Trainer Franz Steer trieb seine Mannschaft energisch an und sie erhörte ihren Coach und bringt nun drei Punkte aus Südbaden mit. Quelle: Foto: Thomas Heide
Anzeige
Freiburg/Dresden

Vierter Sieg in Folge, eine Top-Leistung von Keeper Marco Eisenhut und ein perfekter Einstand von Harrison Reed – die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend bei den Freiburger Wölfen die nächsten drei Punkte eingesackt. Sie setzten sich vor 1825 Fans im Breisgau mit 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) durch. Damit sind die Dresdner gut gerüstet für das Kräftemessen am Sonntag (16 Uhr) daheim gegen Meister Frankfurt.

Während Neuzugang Tim Miller die weite Reise noch nicht mit antrat, sondern ein Training in Dresden absolvierte, gab Rückkehrer Reed seinen Einstand im blau-weißen Dress. Und was für einen. Doch der Reihe nach. Nach der langen Busfahrt brauchten die Elbestädter ein wenig Anlaufzeit. „Freitags kamen wir bisher nie so gut ins Spiel. Da fehlte uns immer etwas die Spritzigkeit. Das war auch diesmal wieder so, noch dazu nach der langen Anreise“, gab Trainer Franz Steer später zu. So kamen die Gastgeber schon in der 6. Minute zur 1:0-Führung. Die erzielte ihr kanadischer Neuzugang Mark Mancari, der wie sein bester Kumpel Tim Miller erst einen Tag vorm Spiel in Deutschland landete. Der Stürmer mit NHL- und DEL-Erfahrung zeigte gleich zu Beginn seine Qualitäten und markierte seinen ersten Treffer für die Freiburger. Später erkämpften sich die Hausherren weitere gute Chancen, scheiterten aber mehrfach am „Bollwerk“ Eisenhut.

Nach der ersten Pause kehrten die Steers Schützlinge deutlich angriffsentschlossener und aggressiver aufs Eis zurück. „Da sind wir besser ins Laufen und in die Zweikämpfe gekommen“, befand auch Steer. Sie setzten die Wölfe unter Druck, aber vorerst verfehlten die Schüsse von Reed (22.) oder Marius Garten (25.) noch das Tor oder wurden Beute von Torhüter Miroslav Hanuljak. Doch Martin Davidek brach den Bann. Erst brachte er selbst den Puck von der rechten Seite vors Tor, dann hechtete er noch in die Mitte, um den Abpraller zum 1:1 (30.) in die Maschen zu setzen.

Fünf Minuten später gelang dann Reed mit einem Hammerschuss vom äußeren Bullykreis das 2:1. Dennoch blieb das Geschehen spannend. In der 39. Minute musste Eisenhut gegen Mancari retten und kurz vor der Pause gab es noch eine Schrecksekunde für die Eislöwen. Bei einem Gestocher vor dem Dresdner Tor landete der Puck über der Linie. Die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis und gaben den Treffer wegen Torraumabseits nicht.

Im Schlussdrittel hatten die Steer-Schützlinge das Spiel weitestgehend in der Hand, kamen die Wölfe doch vor das Gehäuse, war Eisenhut zur Stelle. In der 57. Minute hatte Alexander Höller schon die Entscheidung auf dem Schläger, scheiterte aber am Freiburger Goalie. Dafür sorgte er eine Minute vor Schluss mit einem Treffer in den leeren gegnerischen Kasten für klare Fronten. Zum Spieler des Abends wurde bei den Elbestädtern der überragende Torwart Marco Eisenhut gekürt. Der meinte nach der Partie: „Wir wussten, dass es nicht einfach wird und haben anfangs etwas gebraucht. Wichtig aber ist, dass wir so viele Punkte wie möglich sammeln und alle drei mit nach Hause nehmen.“

Von Astrid Hofmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Auswärts haben die Dresdner Korbjäger schon zweimal gewonnen, doch zu Hause hält die schwarze Serie aus dem Abstiegsjahr noch an. Umso mehr wünschen sich die Fans der „Titanen“ den ersten Heimsieg der Saison, der nun am Sonnabend (18 Uhr) gegen die „Geckos“ gelingen soll.

27.10.2017

Der Herbst ist da, die Saison der Ruderer neigt sich dem Ende zu, doch am Wochenende geht es auf der Elbe in Dresden noch einmal hoch her. Zur 43. Auflage der Langstreckenregatta werden viele Athleten am Blauen Wunder erwartet.

27.10.2017

Noch haben die VC-Volleyballer in der 3. Liga keinen Sieg einfahren können, deshalb hoffen sie beim ersten Sachsenderby in Zschopau umso mehr auf einen Befreiungsschlag. Die Dresdner erwartet aber ein schwerer Gang, denn der Gegner aus der Motorradstadt bei Chemnitz ist sehr heimstark.

27.10.2017
Anzeige