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Sport Regional Drei Titel für die Talente des Dresdner SC
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10:16 01.08.2016
Frieder Scheuschner lief über 200 m souverän zum Sieg. Quelle: Wolfgang Birkenstock
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Dresden

Sehr erfolgreich kehrten die DSC-Talente von den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend (U18 und U20) aus Mönchengladbach zurück. Sie brachten dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze sowie weitere gute Platzierungen mit nach Hause. Die größte Überraschung gelang dabei sicher Lilly Lützner. Die 17-Jährige war im Hammerwurf der U18 nach zwei ungültigen Versuchen gerade noch als Achte (53,75 m) ins Finale gekommen. Doch im Endkampf packte der Schützling von Katharina Wünsche den Goldwurf aus. Mit 60,59 m knackte sie erstmals in ihrer Laufbahn die 60-Meter-Marke und verbesserte ihre persönliche Bestleistung (55,67 m) um fast fünf Meter. Ihre Mutter hatte ihr für das Erreichen der 60 m ein Tablet in Aussicht gestellt. Sie habe geantwortet, „Ja, ja. Das mache ich schon.“ Das sei aber eher ein Spaß gewesen, berichtete später Lützner, die selbst nie an eine solche Weite gedacht hatte.

Fast schon erwartet waren dagegen die Titel von Jonathan Schmidt und Frieder Scheuschner. Die beiden Teilnehmer der U18-EM wurden dann auch ihrer Favoritenrolle gerecht. Jonathan Schmidt holte sich in 4:01,61 Min. Gold über 1500 m (U18). Er lief zunächst an zweiter Position, zog nach 600 Metern an, verschaffte sich einen Vorsprung und konnte sich am Ende auch auf seinen Schluss-Spurt verlassen. Frieder Scheuschner hatte sich – wie bei der U18-EM – auf die 200 m konzentriert. Das zahlte sich aus, er lief souverän in 21,55 s zum Sieg und verwies Joshua Braun (22,22 s) auf den zweiten Platz. Den Dresdner Medaillenreigen hatte Alisa Semenova eröffnet. Sie erreichte im Dreisprung der U18 im letzten Versuch mit 12,08 m die Bronzemedaille.

Silber erkämpfte sich Speerwerferin Lisa Weißbach, die in der U20 48,49 m warf. Celine Noack lief mit persönlicher Bestleistung von 2:08,56 min über 800m der U20 ebenfalls auf den zweiten Platz. Simon Zienert verfehlte dafür im Weitsprung der U20 nach durchwachsener Saison mit 7,09 m als Vierter knapp das Podest.

Cheftrainer Stefan Poser erklärte nach den Titelkämpfen: „Die positive Leistungsentwicklung beim DSC über die letzten drei Jahre hat sich auch 2016 fortgesetzt. Nicht nur national, auch international sind wir gut aufgestellt. In Deutschland zählen wir zu den erfolgreichsten Vereinen und dürfen uns als wichtige Säule für die sächsische Leichtathletik bezeichnen.“

Von Astrid Hofmann

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