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Dippold-Turnier fällt in diesem Jahr aus

Volleyball Dippold-Turnier fällt in diesem Jahr aus

Das traditionelle Vorbereitungsturnier in Dippoldiswalde fällt ins Wasser. Klaus Kaiser, ehemaliger DSC-Trainer und als Geschäftsführer der Weißeritztal-Erlebnis GmbH Organisator des Events, sah sich jetzt zur Absage gezwungen. Drei Vereine hatten ihre Teilnahme aus Kostengründen zurückgezogen.

Viele Jahre lang war das Dippold-Turnier ein fester Bestandteil der DSC-Vorbereitung.

Quelle: Archiv

Dresden. Das ist eine Hiobsbotschaft für die vielen Volleyball-Fans unserer Region. In diesem Jahr fällt das traditionelle Vorbereitungsturnier in Dippoldiswalde ins Wasser. Klaus Kaiser, ehemaliger DSC-Trainer und als Geschäftsführer der Weißeritztal-Erlebnis GmbH Organisator des Events, sah sich jetzt zur Absage gezwungen. Auf der Seite des Veranstalters schreibt er: „Es ist sehr traurig, dass ein Turnier, welches durch viele regionale Sponsoren und ehrenamtliche Helfer unterstützt wurde, nicht mehr stattfindet. Die meisten Vereine kämpfen mit finanziellen Engpässen und sind nicht mehr in der Lage, Übernachtungs-und Verpflegungskosten zu tragen. Wir danken allen Vereinen, welche in den letzten elf Jahren zu großartigen Wettkämpfen in Dippoldiswalde beigetragen haben. In Erinnerung wird bleiben, dass wir über 11 Jahre für die Frauenbundesliga ein Turnier organisiert haben, welches auf hohem Niveau stand.“

Am Dienstag unterstrich der 64-Jährige noch einmal, wie leid ihm die Absage tue: „Für viele Vereine war das immer die Generalprobe vor Saisonbeginn. Wir haben wirklich viele tolle Spiele erlebt. Doch leider hat sich der Trend schon in den vergangenen zwei Jahren angedeutet.“ Kamen in den ersten Jahren acht Teams zum Dippold-Turnier, wurden es zuletzt immer weniger. In diesem Jahr war es besonders schlimm. „Erst haben Vilsbiburg und Suhl abgesagt und jetzt auch noch Wiesbaden. So wären nur der DSC, Münster und Erfurt übrig geblieben. Mit drei Mannschaften macht der Aufwand jedoch keinen Sinn“, erläutert Kaiser, der verschiedene Gründe zu hören bekam. So sagte Wiesbaden wegen der noch fehlenden Nationalspielerinnen ab. „Unser Turnier war für den 29. September bis 1. Oktober terminiert. An diesem Wochenende geht die EM erst zu Ende. Deshalb kommen Mannschaften mit vielen Auswahlspielerinnen nicht in Frage. Doch unterschwellig spielten auch immer mehr fehlende finanzielle Mittel für Übernachtung und Verpflegung eine Rolle“, weiß Klaus Kaiser zu berichten. Auch bei ausländischen Teams, um die sich DSC-Trainer Alexander Waibl sogar noch bemüht habe. „Aber die setzen die Bezahlung der Unterkunft voraus. Das können wir mit unserem kleinen Budget nicht leisten“, so Klaus Kaiser, der das Turnier aber noch nicht ganz beerdigen will: „Wir werden im kommenden Jahr noch mal einen Versuch starten“, sagt er.

Wie der DSC die fehlende Generalprobe kompensiert, konnte Alexander Waibl noch nicht sagen. „Natürlich ist das total schade, denn gerade auch für unsere Fans war es ein Highlight vor dem Saisonstart. Wir sind dabei, einen Plan B zu erstellen“, so der Coach.

Von Astrid Hofmann

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