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Sport Regional Derbywoche: Lockere Dresdner Eislöwen, müde Füchse
Sportbuzzer Sport Regional Derbywoche: Lockere Dresdner Eislöwen, müde Füchse
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23:33 09.09.2015
Goldhelm Sami Kaartinen zog den Füchsen mit seinem 4:2 den Zahn. Quelle: Steffen Unger

Dabei gab sich der Weißwasseraner gar keine Mühe, seinen Ärger über den Auftritt seiner Schützlinge zu verbergen: "Wenn man über 60 Minuten nicht bereit ist zu fighten, Biss und Willen aufs Eis zu bringen, dann kann es nicht laufen. Speziell im ersten Drittel waren wir nur Zuschauer", schimpfte der 40-Jährige. Sein Team habe die Chance vertan, sich in der Tabelle weiter nach vorn zu kämpfen. Schon deshalb sieht es Rohrbach als Vorteil, bereits morgen erneut gegen die Eislöwen antreten und den alten Abstand wieder herstellen zu können. Die Ansage an seine Schützlinge: "Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft."

Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch nimmt den "Fehdehandschuh" gern auf: "Wir stehen schon länger unter Druck. Zuletzt ist die Mannschaft damit sehr gut klar gekommen. Um die Bereitschaft der Jungs, bis zum Letzten zu kämpfen und zu beißen, ist mir nicht bange." Gefreut hat sich der 47-Jährige nicht nur über die Leidenschaft seiner Schützlinge, sondern auch darüber, wie sie den Gegner mit spielerischen Mitteln in Schach hielten. Und darüber, dass sich nach Veit Holzmann und Marc Schaub nun mit Thomas Ziolkowski der dritte Youngster zum ersten Mal in die Torschützenliste eintrug.

Alles auch Pluspunkte für den Trainer, den zuletzt einige Kritiker in Frage gestellt hatten. Alt-Löwen-Chef Karl-Heinz Domschke, der die Zweifel ohnehin nicht verstehen konnte, wünscht sich deshalb, dass "dieser engagierte Fachmann, der die Eislöwen in den letzten Jahren unter schwierigen Bedingungen ohne zu jammern führte, einen neuen Vertrag bekommt. Das wäre eine kluge Tat."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.02.2013

ah

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