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„Der Rost ist ab“ – Dresden Monarchs holen Pflichtsieg gegen Hamburg

Football „Der Rost ist ab“ – Dresden Monarchs holen Pflichtsieg gegen Hamburg

„Der Beginn war etwas rostig nach der langen Sommerpause“, musste Headcoach John Leijten am Sonntagnachmittag nach der Partie der Dresden Monarchs gegen die Hamburg Huskies zugeben. Letztlich setzten sich die Dresdner Footballer aber vor heimischem Publikum im Heinz-Steyer-Stadion mit 41:17 durch.

Micky Kyei (l.) von den Monarchs gelangen zwei Touchdowns. Hamburgs Josh Hartigan hängt sich an ihn dran, auch Kenneth Sousoukpo (r.) will ihn stoppen.
 

Quelle: Steffen Manig

Dresden.  „Der Beginn war etwas rostig nach der langen Sommerpause“, musste Headcoach John Leijten am Sonntagnachmittag nach der Partie der Dresden Monarchs gegen die Hamburg Huskies zugeben. Letztlich setzten sich die Dresdner Footballer aber vor heimischem Publikum im Heinz-Steyer-Stadion mit 41:17 durch – also längst keine so klare Angelegenheit wie das 68:18 im Juni beim Hinspiel an der Alster. „Vielleicht sind wir die Sache auch deshalb ein wenig zu leichtfertig angegangen“, kritisierte Leijten, wollte allerdings nicht von „unterschätzen“ sprechen.

Denn vor allem in Hälfte eins hatten die Gastgeber nach ihren zwei spielfreien Wochenenden in der German Football League (GFL) ihre Probleme mit den bissigen Huskies, die zunächst durch ein Fieldgoal in Führung gingen. Auch nach Micky Kyeis anschließendem Touchdown kamen die Hamburger zurück. Colby Goodwin schaffte es ebenfalls mit dem Spielgerät in die Endzone und so stand es Mitte des zweiten Viertels plötzlich 7:10 für die Gäste. „Wir müssen auf uns selbst fokussiert sein und nicht uns selbst schlagen durch einfache Ballverluste. Daran müssen wir arbeiten“, so Leijten.

Die Hansestädter, als einziges GFL-Team noch sieglos, waren nur auf dem Papier ein einfacher Gegner. „Hamburg kämpft um seinen GFL-Verbleib. Man hat gesehen, die Huskies waren motiviert. Wir aber auch“, befand Leijten, der noch einen zweiten Grund für die Startschwierigkeiten nannte: „Sie haben uns in der ersten Halbzeit ein bisschen mit ihrem Spielsystem überrascht. Das hatten wir in unserer Vorbereitung nicht auf dem Zettel und haben eine Weile gebraucht, um uns darauf einzustellen. Aber als wir das geschafft hatten, lief es.“

Und wie: Noch im zweiten Viertel schlug die Stunde von Runningback Joe Bergeron, der zwei Touchdowns erzielte. Inklusive der beiden von Florian Finke in der ersten Spielhälfte erzielten Extrapunkte stand es zur Pause 20:10 für die Monarchs. Im dritten Viertel war Micky Kyei zum zweiten Mal per Touchdown erfolgreich, ein spektakulärer Lauf von Davyon McKinney bei seinem Punt-Return-Touchdown brachte die Dresdner sogar mit 34:10 in Front.

Aber im Schlussviertel kamen die Gäste doch noch mal kurz auf. Colby Goodwin marschierte über 49 Yard zum 34:17. Doch Monarchs-Quarterback Garrett Safron stellte den alten Abstand mit seinem 42-Yard-Lauf wieder her und sorgte so zugleich für den 41:17-Endstand. „Letztlich ist das ein gutes Ergebnis“, resümierte Dresdens Headcoach, der mit seinen Schützlingen die nächsten Partien gewinnen muss, um Platz zwei zu erreichen und bei den Playoffs Heimrecht zu haben. Aber er sieht gute Chancen, denn: „Der Rost ist jetzt ab.“

Von Stefan Schramm

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