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Sport Regional Der HC Rödertal will wieder im oberen Drittel mitmischen
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18:25 30.08.2016
Mit diesem Team startet der HC Rödertal in die neue Saison. Quelle: Foto: Verein
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Dresden

Nach harten Wochen der Vorbereitung fiebern die Handballerinnen des HC Rödertal jetzt dem Saisonstart entgegen. Am Sonnabend steht für den Zweitligisten zum Auftakt die erste Runde im DHB-Pokal auf dem Plan. Die Großröhrsdorferinnen gastieren beim Drittliga-Aufsteiger SC Markranstädt, eine Woche später geht es daheim gegen den TuS Lintfort dann erstmals um Punkte.

Das Team von Trainer Karsten Moos hat sich für die vierte Spielzeit in der zweithöchsten Spielklasse einiges vorgenommen. In den vergangenen Jahren konnten sich die Rödertalbienen stets um einige Plätze nach oben arbeiten – vom 11. Platz in der Premieren-Saison 2013/14 über Rang acht ein Jahr später bis zu Platz fünf in der abgelaufenen Spielzeit. HC-Manager Thomas Klein will aber trotz dieser positiven Entwicklung den Ball erst einmal flach halten: „Wir möchten mit unserem noch recht jungen Kader im oberen Drittel mitspielen und die Leistungen des Vorjahres bestätigen. Alles andere wäre vermessen. Wir wollen die Mannschaft weiter entwickeln und spielerisch einen Schritt nach vorn kommen“, so Klein.

Der Kader umfasst insgesamt 13 Spielerinnen, darunter sind mit den beiden Ungarinnen Izabella Nagy (SG Kirchhof) und Sarolta Selmeci (Borussia Dortmund) sowie Anna-Maria Spielvogel (Bayer Leverkusen) drei Neuzugänge. „Mit ihnen haben wir an Qualität und vor allem auch Erfahrung gewonnen und sind auch dadurch variabler“, erklärt der Manager. Derzeit sind keine weiteren Verstärkungen geplant, denn mit rund 250 000 Euro gehört der HC Rödertal zu den Zweitligisten mit dem kleinsten Budget. „Dafür haben wir aber die höchsten Reisekosten“, meint Klein lachend und fügt hinzu: „Sollte es notwendig werden, können wir personell in der Saison aber schon noch einmal reagieren.“

Er macht auch keinen Hehl daraus, dass der ambitionierte Zweitligist mittelfristig den Aufstieg ins Oberhaus im Auge behält. „Im nächsten Jahr wollen wir das Team noch punktuell verstärken und dann oben angreifen. Allerdings müssen wir auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die erste Liga schaffen und wir brauchen zudem das nötige Umfeld dafür.“ So stoßen die Bienen, die in Großröhrsdorf maximal 750 bis 800 Zuschauer zu ihren Heimspielen empfangen können, irgendwann an Grenzen. Vielleicht bietet da in Zukunft die neue Handball-Arena im Dresdner Ostragehege die erforderlichen Rahmenbedingungen.

Jetzt aber gilt erst einmal alle Konzentration der kommenden Spielzeit, die keinesfalls ein Spaziergang wird. „Bensheim/Auerbach ist sicher erster Aufstiegsanwärter. Wie sich viele andere Konkurrenten einordnen, wird man nach den ersten Spieltagen sehen“, meint Thomas Klein. Auch Karsten Moos sagt: „Gleich bei den ersten Spielen wird es für uns enorm wichtig sein, gut zu punkten, denn die Liga ist wieder extrem ausgeglichen.“ Mit der Vorbereitung sei er recht zufrieden, so Moos. „Die neuformierte Mannschaft hat sich gut gefunden, aber wir benötigen gerade bei der Feinabstimmung noch etwas Zeit. Insgesamt sind alle froh, dass es am Sonnabend mit dem Pokalspiel endlich losgeht“, berichtet der Coach, der wie Klein gegen Markranstädt einen Sieg erwartet.

Von Astrid Hofmann

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