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Sport Regional Das Hauptmanko der Eislöwen: die schwache Torausbeute
Sportbuzzer Sport Regional Das Hauptmanko der Eislöwen: die schwache Torausbeute
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08:23 05.01.2018
Quelle: Verein
Dresden

Mit den Siegen gegen Tölz und Freiburg haben sich die Eislöwen aus ihrem Tief erst mal herausgekämpft. Heute empfängt der Tabellenfünfte die Roten Teufel Bad Nauheim, am Sonntag geht es in den Crimmitschauer Sahnpark zum Sachsenderby. Neben den Langzeitverletzten Petr Macholda, Harrison Reed und Goalie Sebastian Stefaniszin wird auch Dominik Grafenthin fehlen. Der Stürmer hat sich im Spiel gegen Freiburg nach ersten Diagnosen eine Schultereckgelenksverletzung zugezogen.

Trotz der letzten beiden Siege ist Trainer Franz Steer vor allem mit der Schusseffizienz noch nicht zufrieden: „Unsere Ausbeute ist einfach zu gering und das ist derzeit das Hauptmanko“, so der Coach. Verteidiger Gustav Veisert glaubt, dass die sechs Niederlagen zuvor schon am Selbstbewusstsein der Spieler gekratzt haben. „Dann fehlt das Selbstvertrauen und du triffst die falschen Entscheidungen, weil du zu viel nachdenkst. Aber ich bin sicher, wir sind jetzt wieder auf dem richtigen Weg“, so der 21-Jährige, der in der Ukraine geboren wurde, aber mit 13 Jahren nach Deutschland kam und unter Leitung von Franz Steer in Rosenheim seine ersten DEL2-Einsätze absolvierte.

In Dresden habe ihn eine Hüftverletzung samt zweiwöchiger Pause zurückgeworfen. „Da fehlt ihm etwas das Selbstvertrauen“, meint der Eislöwen-Coach. Beide sind sich einig, dass man gegen Bad Nauheim sicher in der Defensive stehen muss, weil die Roten Teufel offensiv stark sind und ein spezielles System spielen. Am Mittwoch feierten die Hessen einen 7:0-Kantersieg in der Lausitz und werden mit breiter Brust in Dresden auflaufen. Bisher sahen die Eislöwen gegen die Teufel zweimal gut aus, gewannen mit 6:1 daheim und 4:1 in Bad Nauheim.

Ein heißer Tanz erwartet die Blau-Weißen am Sonntag im Sahnpark gegen einen unmittelbaren Kontrahenten im Kampf um die ersten sechs Plätze. Die Eispiraten haben bei einem Spiel weniger vier Punkte Rückstand zu den Eislöwen. Die beiden bisherigen Partien waren eng, wurden jeweils erst in der Verlängerung entschieden – jeweils zugunsten der Heimmannschaft. „Dort zu spielen ist immer schwierig. Crimmitschau hat einen guten Lauf und lebt von der individuellen Qualität einiger Spieler“, betont Steer.

Von Astrid Hofmann

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