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Sport Regional DSC will im CEV-Pokal gegen Stuttgart gute Ausgangsposition
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12:44 11.03.2018
Eva Hodanova treibt ihre Mitspielerinnen vom Dresdner SC an. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Erst das Viertelfinale im CEV-Cup, dann das Pokalfinale in Mannheim – für die DSC-Volleyballerinnen stehen in den nächsten zwölf Tagen die ersten wichtigen Entscheidungen in dieser Saison auf dem Plan. Im Europapokal bestreiten sie heute Abend in heimischer Halle das erste Viertelfinalspiel. Dazu empfängt das Team von Trainer Alexander Waibl um 19 Uhr Allianz MTV Stuttgart zum innerdeutschen Duell. Das Rückspiel findet dann eine Woche später im Schwabenland statt, bevor am 4. März das Pokalfinale in Mannheim gegen Wiesbaden steigt.

„Es ist schon ein komisches Gefühl, man spielt zwar auf internationalem Parkett, steht aber einem Bundesligisten gegenüber“, sieht die DSC-Regisseurin Mareen Apitz diese Konstellation als etwas Besonderes an. „Es ist die erste Crunch-time für uns. Wir werden volle Kanne auf Sieg spielen, um uns gegen Stuttgart eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel in einer Woche zu verschaffen. Jeder von uns weiß natürlich, wie schwer das wird, doch ich denke, im zweithöchsten europäischen Wettbewerb das Halbfinale zu erreichen, ist durchaus ein lukratives Ziel“, betont die erfahrene Zuspielerin.

Wie die 30-Jährige berichtet, habe die Mannschaft die beiden glatten 0:3-Niederlagen gegen Stuttgart und Schwerin intern ausgewertet. „Wir haben mit dem Team mal allein zusammengesessen und natürlich auch mit den Trainern und dabei wurde alles aufgearbeitet. Solche Situationen wie zuletzt in Schwerin, als wir die ersten beiden Sätze jeweils in der Schlussphase zu leicht aus der Hand gegeben hatten, dürfen uns nicht mehr passieren. Wir müssen voll durchziehen und nicht rumeiern“, redet Apitz Klartext und ist positiv gestimmt: „Wir haben seither viel und hart an unseren Defiziten gearbeitet. Ich denke, mit einem Heimsieg könnten wir auch den Druck auf den Gegner erhöhen.“

Allerdings weiß die vielfache Nationalspielerin ebenso wie Trainer Alexander Waibl, welch harte Nuss mit dem Team aus Stuttgart auf sie wartet. „Allianz spielt bislang eine starke Saison, steht nicht umsonst an der Tabellenspitze der Bundesliga. Bislang hatten die Stuttgarterinnen nur eine schlechte Woche, als sie Schwerin unterlagen und im Pokal ausgeschieden sind“, so Waibl, der meint, dass jede Form von Sieg erst einmal eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel wäre.

„Aber natürlich hat die Mannschaft, die zuletzt zu Hause spielt, hinsichtlich eines eventuellen Golden Sets dann einen leichten Vorteil“, glaubt der DSC-Coach. Zur Erläuterung: Für ein 3:0 oder 3:1 gibt es drei Punkte, für einen 3:2-Erfolg zwei Zähler. Wenn beide Teams nach Hin-und Rückspiel den gleichen Punktestand haben, muss der Golden Set bis 15 über das Weiterkommen entscheiden.

Doch zuerst gilt es am heutigen Abend die Partie vor eigenem Publikum zu gewinnen. Das haben die Dresdnerinnen in dieser Saison mit einem knappen 3:2-Sieg in der Bundesliga schon einmal geschafft. Da fehlte allerdings die erst 19-jährige Nika Daalderop, die sich mittlerweile zu einer der Top-Scorerinnen beim MZV-Team entwickelte. Aber auch ihre niederländische Landsmännin Deborah van Daelen punktet auf der Diagonalen sehr zuverlässig. Mit Michaela Mlejnkova und Renate Sandor verfügt Stuttgart zudem über weitere sehr erfahrene Außenangreiferinnen und mit Grace McCage, Paige Tapp, Jenna Potts und Micheli Pissinato über gleich vier starke Mittelblockerinnen. Die Fäden im Spiel zieht die niederländische Nationalspielerin Femke Stoltenborg.

„Zuletzt bei der 0:3-Niederlage war unser eigener Angriff das Problem. Da haben wir zuletzt an vielen Lösungen gearbeitet. Natürlich brauchen wir eine stabile Annahme, um das auch umsetzen zu können“, sieht Alexander Waibl eine wichtige Grundlage für die heutige Partie.

Von Astrid Hofmann

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