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DSC auch von Münster nicht zu stoppen

Volleyball DSC auch von Münster nicht zu stoppen

Alexander Waibl kann sich auf seine Mannschaft verlassen. Selbst in schwierigen Phasen behält sein Team in dieser Saison den Kopf oben und findet den Weg zum Erfolg. Das unterstrichen die DSC-Volleyballerinnen einmal mehr beim USC Münster.

Die DSC-Damen Mareen Apitz, Katharina Schwabe und Piia Korhonen (v.l.n.r.) bejubelten ihren Sieg in Münster
 

Quelle: Conny Kurth

Dresden. Alexander Waibl kann sich auf seine Mannschaft verlassen. Selbst in schwierigen Phasen behält sein Team in dieser Saison den Kopf oben und findet den Weg zum Erfolg. Das unterstrichen die DSC-Volleyballerinnen einmal mehr beim USC Münster. Vor 1333 Zuschauern wackelten die Gäste kurz im dritten Satz, am Ende aber setzten sich die Elbestädterinnen bei den Unabhängigen 3:1 (25:17, 25:18, 22:25, 25:19) durch. Damit bleibt das Team im elften Bundesliga-Spiel in Folge ungeschlagen und feiert wettbewerbsübergreifend den 16. Sieg in Folge. Am Mittwoch geht es für die DSC-Damen daheim gegen den SC Potsdam weiter.

„Klar hätten wir das Ding auch gern in drei Sätzen gewonnen, aber das war nicht so leicht, weil wir ein bisschen die Spannung und die Energie verloren haben. Am Ende war es richtig schwierig, dass in die richtige Richtung zu biegen, aber mir hat natürlich gefallen, wie mein Team es geschafft hat, nach so einer Europapokalwoche die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen“, zeigte sich Alexander Waibl sehr zufrieden.

Im ersten Satz konnten sich die Gäste schon relativ schnell absetzen. Die Annahme stand stabil und so konnte Mareen Apitz, die nach der Partie verdientermaßen als „MVP“ ausgezeichnet wurde, die Bälle sehr variabel verteilen. Zudem leisteten sich die Elbestädterinnen weniger Fehler als Münster. Auch im zweiten Abschnitt zog der DSC im Eilzugtempo auf 20:11 davon. Zwar schlichen sich dann bei den Waibl-Schützlingen ein paar Ungenauigkeiten und kleine Annahme-Wackler ein, doch am Ende ließen sie sich den zweiten Satzgewinn nicht mehr nehmen.

Auch im dritten Durchgang schienen die Dresdnerinnen bis zum 9:3 alles im Griff zu haben, aber plötzlich stotterte der Motor und sie verloren etwas den Faden. Bis zum 21:21 war trotzdem ein 3:0-Sieg noch möglich, aber am Ende unterliefen den DSC-Damen ein paar Fehler zu viel. Das setzte sich ein wenig fort und so lagen die Gäste im vierten Satz mit 12:13 zurück. Aber nun ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft, die den Spieß umdrehte und beim 16:13 auf die Siegerstraße einbog. Zwar versuchte der USC alles, aber nach 99 Minuten verwandelte Marrit Jasper, die für Katharina Schwabe ins Spiel gekommen war, den ersten Matchball.

Erfolgreichste Scorerin war einmal mehr Piia Korhonen mit 23 Punkten. „Wir haben zuletzt in vielen Hallen gezeigt, dass wir in der Lage sind, gegenzuhalten, wenn wir unter Druck geraten. Man merkt, dass die Mannschaft sich ihrer Stärke bewusst ist und nicht in Panik verfällt, wenn mal etwas nicht so läuft“, freut sich Alexander Waibl über die mentale Verfassung seines Teams, auf die es sicher auch in den nächsten schweren Partien ankommen wird.

Von Astrid hofmann

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